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„Das schnelle 3:1 war spielentscheidend“ – Obritz findet nach der Pause die besseren Lösungen

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Obritz / Hadres-M.
ATSV Hollabrunn

In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SG Obritz / Hadres-M. am Freitagabend gegen den ATSV Hollabrunn einen 7:3-Heimsieg eingefahren. Zur Pause stand es nach einem Treffer von Jürgen Lukas Hutterer noch 1:0, ehe die Gastgeber nach dem Seitenwechsel davonzogen. Trainer Hutterer sprach von einem zunächst „ideenlosen“ Auftritt, sah aber in der zweiten Hälfte klar bessere Lösungen – und im schnellen 3:1 den Moment, der die Partie kippte.

Duell zweier Spieler in grünen und weißen Trikots

Foto von Ian Taylor auf Unsplash

Zäher Beginn, knappe Führung zur Pause

Der Start in die Partie war aus Sicht des Trainers alles andere als rund. „Am Anfang waren wir eher ideenlos“, sagte Hutterer und brachte damit die erste Hälfte auf den Punkt. Obritz ging zwar in der 26. Minute durch Jürgen Lukas Hutterer mit 1:0 in Führung, doch mit diesem Treffer allein war der Trainer noch nicht zufrieden. Vieles wirkte aus seiner Sicht noch nicht sauber genug, die Mannschaft fand zunächst nicht jene Lösungen, die später so gut funktionierten. So blieb es bis zur Pause beim knappen Vorsprung. Umso wichtiger war für Hutterer dann, was in der Kabine passierte. „Die Kritik in der Halbzeit wurde zu 100 Prozent angenommen und dann positiv umgesetzt“, sagte er nach dem Spiel.

Nach dem 2:1 sofort die Antwort

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann deutlich. In der 62. Minute erhöhte Denis Frimmel auf 2:0, doch Hollabrunn blieb im Spiel und kam nur drei Minuten später durch Yakubu Shaibu auf 2:1 heran. Genau dieser kurze Abschnitt war für Hutterer der entscheidende Punkt des Abends. „Das schnelle 3:1 war die spielentscheidende Situation. Wir haben den Anschlusstreffer kassiert und nicht einmal eine halbe Minute später selbst wieder getroffen“, sagte der Trainer. Jaromir Motycka stellte in der 66. Minute auf 3:1, und damit bekam Obritz die Partie sofort wieder auf seine Seite. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Denis Frimmel traf in der 68. Minute zum 4:1, Lukas Obermann erhöhte auf 5:1, Daniel Neubauer legte das 6:1 nach und Marc Wollner machte in der 80. Minute das 7:1.

Über die Seiten zum Erfolg, Hollabrunn bleibt vorne effizient

Dass die zweite Hälfte so klar in Richtung der Gastgeber lief, erklärte Hutterer vor allem mit den besseren Lösungen im Offensivspiel. „In der zweiten Halbzeit sind uns bessere Lösungen eingefallen“, sagte er, und diese Lösungen hätten dann in kurzer Zeit zu mehreren Toren geführt. Vor allem über die Seiten sei es viel besser gelaufen. Hutterer schilderte das ganz einfach und fußballnah: „Die Tore sind schön über die Seiten rausgespielt worden. Ball auf die Seite, Stangenpass rein, Abschluss, Tor.“ Viel mehr musste aus seiner Sicht gar nicht dahinterstecken. Gleichzeitig sah er auch, dass Hollabrunn trotz der klaren Niederlage vorne gefährlich bleiben konnte. „Sie haben in der Offensive einen starken Spieler, der jederzeit gefährlich werden kann“, sagte Hutterer. Dazu passte auch seine nüchterne Bilanz: „Sie hatten drei Torchancen und haben drei Tore gemacht.“ Nach dem 7:1 verkürzten die Gäste noch durch Armin Skenderi in der 83. Minute und Yakubu Shaibu in der 89. Minute auf 7:3.

Nüchterne Einordnung und der Blick auf die nächsten Wochen

Trotz des deutlichen Ergebnisses blieb die Einordnung des Trainers insgesamt sachlich. Der Auftritt von Hollabrunn sei für ihn „sehr durchwachsen“ gewesen, aber eben auch nicht ungefährlich, weil vorne immer wieder etwas passieren könne. Diskussionen über den Unparteiischen gab es aus seiner Sicht überhaupt nicht. „Der Schiedsrichter war in Ordnung und unauffällig. Es war überhaupt keine strittige Situation dabei“, sagte Hutterer. Für Obritz steht damit ein torreicher Heimsieg, bei dem die Entwicklung von einer schwachen ersten Hälfte zu einer starken zweiten klar herausstach. In der Tabelle bleibt die SG damit weiter im Spitzenfeld und liegt nach sieben Spielen auf Rang zwei. Viel größer wollte Hutterer den Abend dennoch nicht machen. Seine abschließende Einschätzung fiel kurz, aber klar aus: „Wir sind auf einem guten Weg.“

2. Klasse Pulkau-/Schmidatal: Obritz / Hadres-M. : Hollabrunn - 7:3 (1:0)

  • 89
    Yakubu Shaibu 7:3
  • 83
    Armin Skenderi 7:2
  • 80
    Marc Wollner 7:1
  • 77
    Daniel Neubauer 6:1
  • 76
    Lukas Obermann 5:1
  • 68
    Denis Frimmel 4:1
  • 66
    Jaromir Motycka 3:1
  • 65
    Yakubu Shaibu 2:1
  • 62
    Denis Frimmel 2:0
  • 26
    Jürgen Lukas Hutterer 1:0