In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SC Guntersdorf am Samstag gegen FC Würnitz einen 3:0-Heimsieg eingefahren und damit den Platz im Spitzenfeld abgesichert. Für Obmann Franz Kurzweil war der Erfolg über weite Strecken verdient, auch wenn er in der Offensive noch mehr gesehen hat. „Mehr Chancen hätten wir genug gehabt“, sagte er nach einer Partie, in der die Gastgeber früh die Richtung vorgaben.
Der Grundstein für den Heimsieg war früh gelegt. Schon in der 11. Minute brachte Filip Durda die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nachdem der Angriff laut Kurzweil über die linke Seite sauber vorbereitet worden war. „Das erste Tor war von links durch Felix Windisch sehr schön rausgespielt, dann ist kurz auf Durda gespielt worden“, schilderte der Guntersdorf-Obmann die Entstehung der Führung. Danach hatte seine Mannschaft aus seiner Sicht genau das Spiel in der Hand, das sie sich vorgenommen hatte. „Wir haben mit dem frühen Tor von Anfang an das offensive Kommando übernommen, und von unserer Mannschaft her ist es ein gutes Spiel geworden“, sagte Kurzweil. Guntersdorf hatte damit schon in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und ging mit einem verdienten 1:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Ergebnis dann auch auf der Anzeigetafel deutlicher. Jan Zeman erhöhte in der 51. Minute auf 2:0, ehe Petr Krivanek in der 60. Minute den dritten Treffer nachlegte. Für Kurzweil passte dabei ins Bild, dass seine Mannschaft auch bei diesen Toren über außen gefährlich wurde. „Die anderen beiden Tore waren auch immer über die Seiten schöne Angriffe“, sagte er. Gerade deshalb blieb bei ihm trotz des klaren Ergebnisses auch ein kleiner Hinweis auf das, was noch besser gehen kann. „Wir hätten heute schon die Möglichkeit gehabt, dass wir unsere vielfach herausgespielten Chancen besser nutzen und vielleicht das eine oder andere Tor mehr schießen“, meinte der Obmann. Dass es am Ende trotzdem ein rundum brauchbarer Nachmittag war, stellte er aber ebenso klar heraus: „Drei Punkte sind wichtig.“ Nach dem Auswärtssieg zuletzt wollte Guntersdorf auch daheim nachlegen, um vorne dranzubleiben, und genau das ist gelungen.
Der Gäste-Mannschaft sprach Kurzweil den Einsatz dabei keineswegs ab. Er beschrieb Würnitz als junge Mannschaft, die „nie aufgesteckt“ habe, obwohl sie immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen musste. Den Unterschied zwischen beiden Teams sah er dennoch deutlich. „Wir haben über die ganzen neunzig Minuten viel mehr Spielanteile gehabt im Spielaufbau und im Spiel nach vorne“, erklärte Kurzweil, während sich der Gegner aus seiner Sicht eher darauf konzentriert habe, weitere Gegentreffer zu vermeiden. Im Offensivspiel habe Würnitz „sehr unglücklich agiert“ und daher nur wenige Torchancen vorgefunden. Dazu kam eine faire Partie, in der es kaum Diskussionen gab. „Der Schiedsrichter hat nicht unbedingt herausfordernde Aufgaben gehabt und das Spiel sehr umsichtig geleitet“, sagte Kurzweil. Mit dem 3:0 hält Guntersdorf nach sieben Runden bei 15 Punkten und bleibt im vorderen Tabellendrittel. „Heimspiel gewonnen, weiterhin sind wir vorne dabei. Bis jetzt sehr zufrieden“, lautete sein passendes Fazit.