In der 2. Klasse Steinfeld hat Thomas Urbanek mit der SG Ortmann/Oed-Waldegg II eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen hinter sich. Nach zwölf Ligaspielen rangiert sein Team mit zwölf Punkten auf Platz elf. Die letzten Wochen boten ein Wechselspiel der Gefühle: ein Erfolg gegen den ESV Wr. Neustadt, darauf eine Niederlage gegen den SC Theresienfeld, anschließend ein Sieg über den SV Zillingdorf, ehe die Mannschaft zuletzt gegen den ATSV Wöllersdorf verlor. Trotz der durchwachsenen Ergebnisse zeigt sich Urbanek zufrieden mit der Entwicklung seiner Truppe, deren Fokus klar auf der Förderung junger Spieler liegt.

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Urbanek sagt: „Die Leistungen waren oft etwas besser als die Ergebnisse. Vor allem die jungen Spieler haben sich gut weiterentwickelt – und das ist unser größtes Ziel.“ Für den Trainer steht die sportliche Ausbildung über kurzfristigen Punktgewinnen, auch wenn der Wunsch nach Erfolgen natürlich bleibt.
Die Stimmung beschreibt er als sehr gut – innerhalb der Mannschaft ebenso wie im Umfeld. Alle ziehen mit, weil das Ziel der Nachwuchsförderung im Verein klar kommuniziert wird. Gespielt wird um Punkte, doch der Fokus liegt auf Fortschritt und Zusammenhalt.
Im Winter gab es einige Veränderungen: Der langjährige Torhüter Thomas Wetzstein und Rajmund Pataki verließen den Verein. Neu hinzu kamen mit Rafael Steiner, ein neuer, 15-jähriger Schlussmann sowie mit Anil Cengiz, ein erfahrener Führungsspieler, die das Team verstärken sollen. Urbanek ist überzeugt: „Sie werden uns sicher extrem weiterhelfen.“ Im Betreuerstab gab es zudem eine Anpassung – Jochen Strebinger, übernahm im Laufe der Herbstsaison den Posten als Co-Trainer und unterstützt Urbanek seither an der Seitenlinie.
Besonders hob der Trainer mehrere Akteure hervor, die durch Leistung und Entwicklung überzeugt haben. Junge Spieler wie Danijel Popovic und Lukas Sumasgutner machten in den vergangenen Monaten einen deutlichen Schritt nach vorne. Auch Stefan Thalhammer hat sich enorm entwickelt und ist zum Führungsspieler geworden. Eine zentrale Rolle spielt auch Kapitän Marco Eckenfellner, der die Mannschaft auf und neben dem Platz anführt: „Er geht voran, kümmert sich um vieles abseits des Platzes und ist ein Vorbild für die jungen Spieler.“
In den Duellen der letzten Wochen im Herbst habe man gegen starke Gegner viel gelernt, etwa gegen Mannschaften wie den SC Theresienfeld oder den ATSV Wöllersdorf, die sich in der Ligaspitze bewegen. Aktuell steht die SG auf Rang elf, mit engem Anschluss an die Teams davor. Urbanek ist zuversichtlich, dass mit mehr Konstanz und der Integration der Neuzugänge auch die Resultate folgen werden. Sein Fazit: Die Entwicklung stimmt – und damit die wichtigste Kennzahl für die laufende Saison.