Nach einem körperbetonten Auswärtsauftritt von SV Winzendorf bei SVg. Pottendorf ordnete Trainer Mario Modad die Lage ein: wenige klare Chancen, viel Kampf, bewusster Verzicht auf Ballbesitz – und am Ende das Gefühl, sich durchgesetzt zu haben. In der 2. Klasse Steinfeld sprach er von einem Duell auf Messers Schneide, lobte Einsatz und Leidenschaft seines Teams und verwies auf eine 0:0‑Pause; Standards wirkten brandgefährlich, strittige Szenen habe es aus seiner Sicht nicht gegeben.

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Modad beschrieb den Ansatz ohne Umschweife: „Wir haben Pottendorf bewusst mehr Ballbesitz gelassen. Uns war klar, dass die Gastgeber in der individuellen Qualität stärker sind. Dadurch hatten sie mehr Spielanteile, wurden aber nicht zwingend.“ Der Weg führte über Zweikampfhärte und Kompaktheit: „Es war eine Partie, die klar auf Kampf und Zweikämpfe ausgelegt war. Diesen Kampf haben wir angenommen – und uns am Ende durchgesetzt.“ In ruhenden Bällen lag beidseitig Zündstoff, ohne Ertrag: „Gefühlt waren Standards auf beiden Seiten brandgefährlich, aber es ist nichts daraus entstanden.“ Auch das Chancenbild sah der Coach ausgeglichen: „Am Ende hielten sich die Möglichkeiten die Waage, wir haben uns glücklicherweise durchgesetzt.“
Zur Halbzeit stand es 0:0 – ein Zwischenstand, der die enge, zweikampfgeprägte Tonlage widerspiegelte. Nach dem Seitenwechsel musste Winzendorf zunächst einen Rückschlag verkraften: In der 55. Minute sorgte Toni Saric für das 0:1. Die Antwort folgte prompt: Lukas Jansa glich in der 65. Minute zum 1:1 aus. Als die Räume im Umschaltspiel größer wurden, nutzte Timo Rennhofer in der 81. Minute eine weitere Gelegenheit und stellte auf 2:1 – die Partie war gedreht.
Die unmittelbare Gefühlslage pendelte zwischen Erleichterung und breiter Brust. Modad zog eine Zwischenbilanz: „Wir haben jetzt gegen zwei Titelanwärter vier Punkte geholt. Mit Einsatz und Leidenschaft gehen wir in jedes Spiel – bringen wir das auch nächste Woche auf den Platz, werden wir wieder eine gute Figur abgeben.“ Seine Botschaft an die Kabine blieb unmissverständlich: „Ich bin absolut stolz auf die Mannschaft – auf Einsatz und Leidenschaft. Genau so muss es weitergehen.“