Spielberichte

Gerhard Deibl (SC Lanzenkirchen): "Vier zu eins war sicher gerecht" – Kontrolle, Chancen und ein 4:1 in Lichtenwörth

SC Lichtenwörth
Lanzenkirchen

Im Nachgang der Partie in der 2. Klasse Steinfeld zwischen dem SC Lichtenwörth und dem SC Lanzenkirchen schlug der Sportliche Leiter der Gäste, Gerhard Deibl, einen ruhigen, klaren Ton an. Er sprach von mehr Ballbesitz und mehreren eigenen Chancen, lobte das faire, technisch geprägte Duell und sah keine strittigen Szenen. Sein Fazit fiel deutlich aus und blieb sachlich: "Vier zu eins war sicher gerecht."

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Kontrolle, Ballbesitz und ein sachlicher Blick

Deibl beschrieb die Begegnung als von eigener Spielkontrolle geprägt: "Ballbesitz spiegelt das Ergebnis wider. Wir hatten mehr Ballbesitz." Auch den Charakter der Partie umriss er knapp: "Es war ein technisches, sehr faires Spiel beider Mannschaften." In der Chancenbilanz sah er sein Team vorn: Lichtenwörth habe "ein bis zwei Chancen" gehabt, Lanzenkirchen dagegen mehrere. All das rahmte sein prägnantes Fazit schlüssig ein.

Früher Rückstand, dann klare Antwort

Der Nachmittag begann mit einem Schock für die Gäste: In der 1. Minute geriet Lanzenkirchen durch Marcel Hödl mit 0:1 in Rückstand. Die Antwort fiel reif und noch vor der Pause: In der 32. Minute erzielte Aleksandar Stojiljkovic das 1:1. Nach dem Seitenwechsel kippte die Dynamik endgültig: In der 49. Minute drehte Sandro Mikic die Partie zum 2:1, ehe Stojiljkovic in der 62. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 stellte. Den Schlusspunkt setzte Florian Pauer, der in der 74. Minute zum 4:1 traf. Zur Pause hatte es 1:1 gestanden – entschieden wurde das Spiel durch Kontrolle, Konsequenz und eine effiziente zweite Halbzeit der Gäste.

Keine Aufregung, klare Linien – und der Blick nach vorn

Auch bei möglichen Reizthemen blieb Deibl gelassen: "Der Schiedsrichter hatte die Partie unter Kontrolle, strittige Szenen gab es nicht." Standardsituationen sah er nicht als ausschlaggebend: "Standardsituationen haben das Spiel nicht geprägt, eher der Spielverlauf." Das fügt sich zu einem runden Bild: mehr Ballbesitz, mehr Chancen, ein technisches und faires Spiel – und am Ende eine deutliche Entscheidung, die Deibl als folgerichtig einordnet. Der Fokus der Gäste bleibt nüchtern und schrittweise – von Spiel zu Spiel.

2. Klasse Steinfeld: Lichtenwörth : Lanzenkirchen - 1:4 (1:1)

  • 74
    Florian Pauer 1:4
  • 62
    Aleksandar Stojiljkovic 1:3
  • 49
    Sandro Mikic 1:2
  • 32
    Aleksandar Stojiljkovic 1:1
  • 1
    Marcel Hödl 1:0