Der 2. Klasse Steinfeld-Kracher zwischen dem SV Winzendorf und dem SC Lanzenkirchen endete mit einem 3:1-Auswärtssieg für die Gäste. Sportchef Gerhard Deibl sprach von einem kontrollierten Auftritt: "Wir waren von Beginn an bis zum Schlusspfiff sehr präsent und überlegen." Winzendorf glich zwar schnell aus, doch Lanzenkirchen legte nach der Pause zu, traf zweimal und nahm am Ende verdient die drei Punkte mit.

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Lanzenkirchen trat vom Anpfiff weg selbstbewusst auf. "Wir waren von Beginn an bis zum Schlusspfiff sehr präsent und überlegen", stellte Gerhard Deibl klar. Das schlug sich kurz vor der Pause erstmals auf der Anzeigetafel nieder: In Minute 39 stellte Ahmed Coskun auf 0:1, ein Treffer, den Deibl als "schön herausgespielt" beschrieb. Die Freude hielt aber nur kurz, denn Winzendorf antwortete prompt: Bereits in der 41. Minute traf Oliver Jansa zum 1:1, und zwar – wie Deibl betonte – "im Gegenzug durch eine Standardsituation, wo wir nicht aufgepasst haben". Mit diesem 1:1 ging es in die Kabinen. Die Reaktion der Gäste kam direkt nach Wiederbeginn: Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel drückte Sandro Mikic in Minute 47 den Ball zum 1:2 über die Linie. Lanzenkirchen blieb danach das aktivere Team und brachte die Partie immer stärker unter Kontrolle. In der Schlussphase sorgte Michael Wolfsgruber in der 72. Minute mit dem 1:3 für die Vorentscheidung. Winzendorf fand darauf keine passende Antwort mehr, während die Gäste ihren Plan konsequent zu Ende spielten und den Auswärtssieg verdient nach Hause brachten.
In seiner Analyse hob Deibl vor allem die Wucht und Stabilität der eigenen Mannschaft hervor. "Die körperliche Präsenz der ganzen Mannschaft war sehr gut", sagte der Sportliche Leiter, und er führte gleich aus, worauf es an diesem Nachmittag ankam: "Wir haben übers Körperliche und auch übers Spielerische das Spiel beherrscht." Gleichzeitig blieb er beim Blick auf die erste Hälfte ehrlich: "Wir haben ein bisschen gehadert, das 1:0 zu machen." Umso wichtiger war das sauber herausgespielte 0:1 vor der Pause – und die Reaktion nach dem ärgerlichen Ausgleich: "Dann haben wir das 1:0 gemacht und im Gegenzug durch eine Standardsituation das 1:1 bekommen." Die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Kurz nach Wiederanpfiff stellte Mikic auf 1:2, ehe Wolfsgruber den Deckel draufsetzte. Auf die Frage nach dem entscheidenden Unterschied zwischen beiden Teams antwortete Deibl knapp, aber eindeutig: "Spielerisch." Genau dieses Zusammenspiel aus Robustheit und Ball am Boden trug Lanzenkirchen durch die heiklen Phasen und machte den Auswärtserfolg möglich.
Trotz des klaren Ergebnisses fand Deibl respektvolle Worte für den Gastgeber. "Der Gegner hat probiert, dagegenzuhalten", meinte er, und betonte im gleichen Atemzug, dass sein Team über weite Strecken die Kontrolle hatte. Auch die Leitung durch den Unparteiischen ordnete er ausgewogen ein: "Der Schiedsrichter hat im Großen und Ganzen die Partie unter Kontrolle gehabt." Mit dem 3:1 bestätigt Lanzenkirchen die starke Position im Vorderfeld. Laut aktueller Tabelle steht der SCL mit 34 Punkten auf Rang zwei, während Winzendorf mit 16 Punkten Rang elf belegt. Für die Gäste ist dieser Auswärtserfolg mehr als nur ein weiterer Dreier: Er passt zum Selbstverständnis, das Deibl beschrieben hat – präsent sein, das Spiel an sich ziehen und die Chancen nutzen. In Winzendorf gelang genau das, unaufgeregt und effektiv, mit Torschützen, die im richtigen Moment zupackten: Coskun zum Start, Mikic direkt nach der Pause und Wolfsgruber zur Entscheidung.