Spielberichte

„Das Spiel haben wir in der ersten Hälfte verloren“ – Röcher nach dem 0:3 zum Auftakt

SC Lichtenwörth
FC St. Egyden/Stfd.

Zum Auftakt in der 2. Klasse Steinfeld hat SC Lichtenwörth gegen FC St. Egyden/Steinfeld mit 3:0 gewonnen und den Gästen damit gleich einen harten Start beschert. Trainer Erich Röcher sah die Gründe für die Niederlage vor allem vor der Pause. Dort sei der Gegner giftiger, aggressiver und im Umschaltspiel klar präsenter gewesen, während seine Mannschaft dem Rückstand früh hinterherlief.

Torwart in Neongrün, im Vordergrund der Ball

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Früher Rückstand und ein Knackpunkt vor dem 0:2

Für Erich Röcher war die Richtung der Partie früh erkennbar. „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren“, sagte der Trainer von FC St. Egyden/Steinfeld direkt nach dem Schlusspfiff. SC Lichtenwörth ging in der 14. Minute durch Sefa Havan in Führung und legte in der 21. Minute durch Marcel Hödl nach. Gerade die Phase zwischen diesen beiden Treffern blieb dem Trainer besonders hängen. „Knackpunkt war wahrscheinlich eine vergebene Chance bei 1:0, und im Gegenzug haben wir das 2:0 bekommen“, so Röcher. Dass Michael Bayer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch auf 3:0 stellte, passte für ihn ins Bild eines ersten Durchgangs, in dem seine Mannschaft oft nur reagierte und zu selten selbst den Ton angab. Entsprechend fiel sein Fazit klar aus: Über die gesamten 90 Minuten sei die Niederlage nicht unverdient gewesen.

Nach der Pause viel Ballbesitz, aber zu wenig Gefahr

Trotz des klaren Pausenstands sprach Röcher seiner Mannschaft den Willen nach dem Seitenwechsel nicht ab. „In der zweiten Hälfte haben wir noch alles probiert. Es hat sich keiner aufgegeben“, betonte er. FC St. Egyden/Steinfeld hatte nach der Pause aus seiner Sicht sogar deutlich mehr Ballbesitz, „gefühlt 70 Prozent“, doch aus dieser Feldüberlegenheit wurde kaum echte Gefahr. Genau das störte den Trainer. „Wir waren leider etwas ideenlos und haben nicht wirklich Torchancen kreieren können“, sagte Röcher. Der Versuch, das Spiel noch einmal zu öffnen, war also da, die zündenden Ideen aber nicht. Damit blieb der Gast zwar bemüht, fand aber keinen Weg zurück in die Partie. SC Lichtenwörth musste nach dem 3:0 zur Pause nicht mehr viel riskieren und brachte den Vorsprung ohne weitere Gegentreffer über die Zeit.

Zweikämpfe als großes Thema und der Blick nach vorne

Die Erklärung für die Niederlage suchte Röcher nicht bei Nebensätzen, sondern sehr klar in den Grundtugenden. „In der ersten Hälfte hat uns die Aggressivität gefehlt. Der Gegner hat mehr Zweikämpfe gewonnen und wollte es mehr“, sagte der Trainer. Dazu kam aus seiner Sicht, dass SC Lichtenwörth das eigene Spiel über die schnellen Flügel und im Umschalten besser auf den Platz brachte und „den großen Platz in Lichtenwörth viel besser ausgenutzt“ habe. Auch mit der Leistung des Schiedsrichters haderte er nicht. „Der Schiedsrichter war sehr in Ordnung. Es hat zwei, drei Abseitsentscheidungen gegeben, aber ohne Linienrichter ist das extrem schwierig“, meinte Röcher. Für FC St. Egyden/Steinfeld ist die bittere Auftaktniederlage damit abgehakt, die Richtung für die nächsten Wochen aber klar: „Jetzt heißt es aufstehen, weitermachen, weiterarbeiten. Es werden auch wieder andere Spiele kommen.“

2. Klasse Steinfeld: Lichtenwörth : St. Egyden/Stfd. - 3:0 (3:0)

  • 47
    Michael Bayer 3:0
  • 21
    Marcel Hödl 2:0
  • 14
    Sefa Havan 1:0