Spielberichte

"In der Kabine war klar, dass wir liefern werden" – Winzendorf zieht seinen Plan beim 5:1 konsequent durch

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SV Winzendorf
SC Theresienfeld

In der 2. Klasse Steinfeld hat SV Winzendorf am Samstag gegen den SC Theresienfeld mit 5:1 gewonnen und dabei schon früh die Richtung vorgegeben. Trainer Mario Modad sprach nach dem klaren Heimsieg von einer Mannschaft, die ihren Plan über neunzig Minuten durchgezogen habe. Vor allem die frühe 2:0-Führung spielte den Gastgebern in die Karten, weil sie damit sofort Kontrolle und Selbstvertrauen in die Partie brachten.

Zwei Spieler in weißen und roten Dressen im Zweikampf um den Ball

Foto von Emma Benedict auf Unsplash

Früher Doppelschlag legt den Grundstein

Die Partie nahm aus Sicht der Winzendorfer sehr früh genau jene Richtung, die sich der Trainerstab erhofft hatte. Bereits in der 5. Minute brachte Adam Gabor Szalai die Hausherren in Führung, nur vier Minuten später legte Fabian Dorfmeister das 2:0 nach. Genau diesen Beginn hob Mario Modad auch hervor: "Natürlich macht es etwas mit der Mannschaft und auch mit dem Gegner, so früh 2:0 in Führung zu gehen. Das spielt dir dann sehr in die Karten." Winzendorf blieb auch danach auf Linie und erhöhte in der 32. Minute durch Maximilian Teichmeister auf 3:0. Kurz vor der Pause kam Theresienfeld durch Sinan Ipci zwar noch auf 3:1 heran, nach Wiederbeginn stellte Adam Gabor Szalai mit seinem zweiten Treffer in der 50. Minute rasch auf 4:1. In der 63. Minute sorgte Tobias Dragschitz schließlich für den 5:1-Endstand.

Der Glaube war schon vor dem Anpfiff da

Für Modad war der klare Sieg allerdings nicht an einem einzelnen Moment festzumachen. Einen bestimmten Kipppunkt wollte er gar nicht herausheben, weil er die Entwicklung schon vor dem Anpfiff begonnen sah. "Den gewissen Moment hat es nicht gegeben", sagte der Winzendorf-Trainer und führte seine Sicht dann ausführlicher aus: "Die Mannschaft macht gerade viel Freude, nicht nur mir, sondern auch den Zuschauern. Sie ist einfach in jedem Spiel bereit, absolut alles am Platz liegen zu lassen." Dieses Gefühl habe es schon in der Kabine gegeben. "In Wahrheit war bereits in der Kabine klar, dass wir heute wieder liefern werden." Dazu passte auch seine grundsätzliche Einordnung des Auftritts. Winzendorf habe den eigenen Plan "neunzig Minuten durchgezogen" und deshalb "verdient 5:1 gewonnen", weil seine Mannschaft "leidenschaftlicher, strukturierter und williger" gewesen sei.

Deutlicher Sieg, aber nicht alles war perfekt

Die größte Stärke seiner Mannschaft sah Modad einmal mehr nicht in einer einzelnen Aktion, sondern in der Haltung über die gesamte Distanz. "Wie auch in den letzten Wochen waren es die Leidenschaft, der Zusammenhalt und der Wille, neunzig Minuten alles am Platz liegen zu lassen", erklärte er. Gleichzeitig wollte er den deutlichen Sieg nicht dazu nutzen, alles schönzureden. Gerade in Phasen mit Ball war er nicht durchgehend zufrieden. "Wir haben gewisse Phasen im Spiel gehabt, in denen ich im Ballbesitz nicht sehr zufrieden war. Da haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht, das Spiel in die Hand zu nehmen", sagte der Trainer. Genau dort müsse seine Mannschaft noch zulegen und den eigenen Spielplan konsequenter durchziehen, "egal was der Gegner macht". Auch das gehörte für ihn zu einem Auftritt dazu, der zwar klar gewonnen wurde, in einzelnen Abschnitten aber noch Luft nach oben ließ.

Respekt für den Gegner und ein Sieg, der gut tut

Auch dem Gegner sprach der Winzendorf-Coach die Qualität nicht ab. "Der SC Theresienfeld ist eine Mannschaft mit einigen qualitativ sehr guten Spielern. Das hat man auch heute gemerkt", meinte Modad. Umso mehr wertete er es, dass seine Elf dennoch ihr Spiel durchbringen konnte. "Wir haben heute einfach unser Spiel durchziehen können, dementsprechend hat es Theresienfeld nicht leicht gehabt." Ein gutes Zeugnis stellte er außerdem dem Unparteiischen aus: "Der Schiedsrichter war sehr gut. Er hat das Spiel gut im Griff gehabt und seine Linie von Anfang bis Ende durchgezogen." Unter dem Strich bleibt für Winzendorf damit ein deutlicher Heimsieg, der auch in der Tabelle hilft: Nach vier Runden halten die Gastgeber bei acht Punkten. Modad sah darin eine Entwicklung, die sich schon länger andeutet: "Im Großen und Ganzen ist jede Woche ein großer Schritt in die richtige Richtung." Und nach diesem 5:1 fügte sich auch sein letzter Satz stimmig ins Bild: "Jetzt wird es auch Zeit, dass wir die Lorbeeren ernten."

2. Klasse Steinfeld: Winzendorf : Theresienfeld - 5:1 (3:1)

  • 63
    Tobias Dragschitz 5:1
  • 50
    Adam Gabor Szalai 4:1
  • 46
    Sinan Ipci 3:1
  • 32
    Maximilian Teichmeister 3:0
  • 9
    Fabian Dorfmeister 2:0
  • 5
    Adam Gabor Szalai 1:0