Spielberichte

„Wir waren fitter, schneller und wollten den Sieg unbedingt“ – Pottendorf belohnt starke 90 Minuten

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
SVg. Pottendorf
SC Theresienfeld

In der 2. Klasse Steinfeld hat SVg. Pottendorf das Heimspiel gegen SC Theresienfeld mit 3:1 gewonnen. Trainer Sandro Baumgartner sah dabei keinen einzelnen Knackpunkt, sondern über 90 Minuten seine Elf als die bessere Mannschaft. Seine Elf sei besser ins Spiel gekommen, habe sauber kombiniert und sich auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Am Ende stand für den Pottendorfer Coach ein verdienter Heimsieg, der nach seiner Einschätzung nie ernsthaft in Gefahr geriet.

Weiß-Goldene Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühe Führung, Ausgleich ohne Wirkung

Baumgartner machte gleich nach dem Spiel klar, dass er den Unterschied nicht an einer einzigen Szene festmachen wollte. „Es gab keinen entscheidenden Moment. Wir haben im ganzen Spiel besser gespielt, besser kombiniert und sind besser ins Spiel gekommen“, sagte der Trainer. Genau so lief auch die Anfangsphase aus seiner Sicht. „Wir haben von Beginn an sehr gut gespielt. Wir sind gut aus der Kabine rausgekommen und haben gleich gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“ Schon in der 5. Minute belohnte sich Pottendorf dafür: Mark Knezevic verlängerte am Sechzehner, Ilir Zimberi legte quer und Mateo Blazevic traf zum 1:0. Der Ausgleich durch Nico Borger in der 20. Minute passte deshalb laut Baumgartner überhaupt nicht zum Spiel. Er nannte das 1:1 „ein bisschen unglücklich“, weil ein an sich ungefährlicher Ball am Ende doch noch ins Tor ging. Wichtig war für ihn aber die Reaktion. Pottendorf blieb am Drücker, setzte den Gegner weiter unter Druck und kam in der 40. Minute durch ein Eigentor von David Drozd wieder zur verdienten Führung.

Brandic erhöht, danach bleibt Pottendorf in Kontrolle

Mit dem 2:1 zur Pause hatte sich Pottendorf eine gute Ausgangslage geschaffen, und kurz nach Wiederbeginn legten die Gastgeber gleich nach. In der 49. Minute bekam die Baumgartner-Elf einen Freistoß aus rund 20 bis 25 Metern. Ivan Brandic setzte den Ball, wie es der Trainer schilderte, „wirklich schön neben die Stange ins kurze Eck“. Damit stand es 3:1, und Pottendorf hatte das Spiel endgültig in der Hand. Baumgartner erklärte allerdings auch offen, dass sich seine Mannschaft danach bewusst etwas fallen ließ und vermehrt auf Konter setzte. Dadurch kam Theresienfeld zwar zu mehr Spielanteilen, gefährlich wurde es vor dem Pottendorfer Tor laut seinem Trainer aber kaum noch. „Das Spiel war eigentlich nie wirklich gefährdet“, sagte Baumgartner. Gleichzeitig sah er auf der eigenen Seite noch einige liegen gelassene Möglichkeiten. „Das Match hätte in der ersten Halbzeit schon 3:0 oder 4:0 für uns stehen können.“ Auch nach der Pause seien noch gute Chancen herausgespielt worden, dazu kam ein Stangenschuss, nur die Effizienz vor dem Tor habe nicht immer gepasst.

Abwehr stark, im Zentrum kurz zu weit weg

Besonders zufrieden war Baumgartner mit dem, was seine Mannschaft gegen den Ball zeigte. „Besonders gut funktioniert hat meiner Meinung nach wieder die Abwehr, die momentan einen sehr guten Lauf hat“, sagte er. Dazu lobte er auch das Kurzpassspiel und das Spiel in die Tiefe, das seiner Elf immer wieder gute Angriffe brachte. Ganz ohne Korrekturen lief die Partie aus seiner Sicht aber nicht ab. Nach etwa 20 bis 25 Minuten in der ersten Halbzeit sei das zentrale Mittelfeld zeitweise zu weit von den Gegenspielern weg gewesen, dort habe Pottendorf kurz den Zugriff verloren. „Da haben wir aber gut gewechselt. Das hat dann gut funktioniert. Wir hatten das wieder im Griff“, erklärte der Coach. Den Gegner sah er dabei keineswegs nur schwach. Theresienfeld habe gute Momente gehabt und den Ball nach vorne immer wieder gut prallen lassen. Auch über den Unparteiischen wollte Baumgartner trotz einiger aus seiner Sicht falscher Abseitsentscheidungen kein großes Thema machen, weil es „im Großen und Ganzen eigentlich keine Aufreger gegeben“ habe. So blieb am Ende vor allem diese Einordnung hängen: „Wir waren fitter, schneller und wollten den Sieg unbedingt.“ Wenn Pottendorf diese Mischung beibehält und vor dem Tor noch konsequenter wird, soll auch der angesprochene Lauf weitergehen.

2. Klasse Steinfeld: Pottendorf : Theresienfeld - 3:1 (2:1)

  • 49
    Ivan Brandic 3:1
  • 40
    Eigentor durch David Drozd 2:1
  • 20
    Nico Borger 1:1
  • 5
    Mateo Blazevic 1:0