Freitagabend in der 2. Klasse Thayatal trafen TSV Irnfritz und USV Weitersfeld aufeinander. Für Trainer Peter Bauer war es ein schwieriges Spiel, auch wegen der äußeren Bedingungen: Beide Teams fanden lange nicht wirklich in ihren Rhythmus. Weitersfeld ging vor der Pause durch Richard Nesvadba in Führung, Irnfritz glich prompt aus (Torschütze: Vojtech Preucil) – mit 1:1 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel brachte ein verwandelter Elfmeter (Schütze: Lukas Speneder) das 2:1 für den TSV, der in der Schlussphase zahlreiche Standards der Gäste entschlossen verteidigte. Insgesamt sprach Bauer von einem intensiven, aber fairen Abend – und einem knappen Ausgang, bei dem auch ein 1:1 vertretbar gewesen wäre.

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Nach der Pause agierte Irnfritz zielstrebiger und ging per Strafstoß mit 2:1 in Führung – Lukas Speneder verwandelte sicher. In den letzten 10 bis 15 Minuten erhöhte Weitersfeld vor allem über ruhende Bälle den Druck, doch der TSV verteidigte konsequent; aus dem Spiel heraus ließ man kaum etwas zu. Die Schlüsselmomente hatten sich bereits zuvor angekündigt: Richard Nesvadba brachte die Gäste in der 37. Minute mit 0:1 in Front, Vojtech Preucil stellte in der 40. Minute postwendend auf 1:1. „Der Sieg war im Endeffekt glücklich“, ordnete Bauer den knappen Erfolg ein.
Zur Chancenverteilung meinte Bauer, dass in der 1. Halbzeit beide Teams ihre jeweils eine gute Möglichkeit nutzten, während nach der Pause aus dem Spiel heraus wenig Zwingendes entstand. Beim Ballbesitz sah er ein Patt: Irnfritz hatte phasenweise etwas mehr vom Ball, jedoch in Zonen ohne große Gefahr; Weitersfeld setzte vor allem nach der Pause stärker auf hohe Bälle. Die Mehrzahl der Standards gehörte den Gästen, doch der TSV hatte die Hereingaben gut im Griff – wirklich gefährlich wurde es kaum. Technisch hochklassig war die Partie nicht, dafür intensiv und fair. Die strittigste Szene blieb der Elfmeter, den Bauer als berechtigt einstufte.
Personell musste Irnfritz noch vor der Pause reagieren: Der Torschütze zum 1:1 musste verletzungsbedingt vom Feld, größere Umstellungen blieben danach aus. Der Blick richtet sich bereits nach vorn: Nächsten Sonntag wartet auswärts Langau – ein körperlich starker, daheim schwer zu bespielender Gegner auf vermutlich schwierigem Geläuf. „Das wird kein leichtes Spiel“, so Bauer.