Am Samstagabend in der 2. Klasse Thayatal setzte der SV Pulkau beim 4:1-Auswärtssieg gegen die SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf ein klares Ausrufezeichen. Aus Sicht von Robert Hahn war das Kräfteverhältnis eindeutig: „Das Ergebnis war gerecht. Pulkau war über die gesamte Spielzeit spielbestimmend.“ Seine Schilderungen zeichnen ein Bild klarer Dominanz im Ballbesitz, einer Fülle an Möglichkeiten – und nur wenig Gegenwehr des Gegners. Entscheidende Anpassungen waren laut Hahn nicht nötig, die Linie blieb stabil, und direkt nach der Pause fiel das 4:1 durch Wajo-Jeremias Hnilica, das seiner Meinung nach früh die Richtung vorgab. Zugleich richtet der Obmann den Blick bereits nach vorne: Das nächste Heimspiel soll ein Statement setzen.
Hahn betonte mehrfach die Kontrolle seines Teams über Tempo und Ball: „Ja, der SV Pulkau war viel mehr im Ballbesitz und Sigmundsherberg hatte fast keinen Zugriff.“ Das spiegelte sich auch im Chancenbild wider. Der Obmann präzisierte: „Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf hatte nicht viele Torchancen, vielleicht eine, maximal zwei. Wir, der SV Pulkau, hatten Chancen für zumindest zehn Tore, haben aber leider nicht alle nützen können.“ In diese Erzählung fügt sich der Spielfilm: Für Pulkau trafen Erik Bolla zum 1:0, Michael Schwab zum 2:1 und Thomas Brunnhofer mit dem Pausenpfiff zum 3:1; nach Wiederbeginn stellte Pulkau in Minute 49 auf 4:1 durch Wajo-Jeremias Hnilica. Für die Gastgeber hatte zuvor Jakub Bastyr zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen.
Auch bei ruhenden Bällen sah Hahn klare Vorteile: „Auffällig war eigentlich, dass Sigmundsherberg fast gar keine Standardsituationen hatte, sprich auch keine Eckbälle. Und die Eckbälle, die wir hatten, waren eigentlich immer gefährlich.“ Vom Charakter des Spiels her stand Technik über Härte: „Das Körperliche ist in diesen Spielen nicht so sehr zum Tragen gekommen. Wir spielten den besseren, feineren Fußball und Sigmundsherberg hatte sehr wenig Zugriff auf unser Spiel.“ Diese Mischung aus Struktur, Ballsicherheit und Präsenz bei Standards trug aus seiner Sicht die Partie.
Strittige Szenen spielten kaum eine Rolle. Hahn hielt fest: „Es gab fast keine strittigen Situationen. Vielleicht ein, zwei Abseitsentscheidungen, die der Schiedsrichter gefällt hat, waren etwas umstritten, aber im Gesamten gesehen gab es keine eklatanten Situationen.“ Auch taktisch blieb alles beim Plan: „Zur Halbzeit sind wir weiterhin mit demselben Plan ins Spiel gegangen. Dadurch, dass wir nach der Pause gleich das 4:1 durch Wajo-Jeremias Hnilica geschossen haben, war das Spiel meiner Meinung nach entschieden.“ Den Blick nach vorne richtet der Obmann bereits auf die nächste Aufgabe: Zu Hause will der SV Pulkau ein klares Zeichen setzen, um an der Tabellenspitze dranzubleiben.