Nach dem Abpfiff ordnet Tobias Poindl, Sportlicher Leiter von UFC Drosendorf, die Partie gegen SV Raiffeisen Union Japons klar ein. Sein Fazit: „Über die Dauer des Spiels gesehen war das Ergebnis gerecht.“ Er hebt den konzentrierten Start und die Kontrolle in den entscheidenden Momenten hervor, beschreibt ein hart umkämpftes, zugleich faires Duell und betont, dass die Hektik nach dem 3:1 nicht weiter zunahm. „Es war ein körperlich betontes Spiel mit vielen Zweikämpfen, teils hart, aber insgesamt von beiden Seiten fair.“ Die Begegnung zählte zur 2. Klasse Thayatal.

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Poindl zeichnet die Schlüsselmomente klar nach: „Wir sind super ins Spiel gestartet und früh mit 1:0 in Führung gegangen (Torschütze: Moritz Kaufmann). Noch vor der Pause stellten wir auf 2:0 (Torschütze: Daniel Cerny). Uns war aber bewusst, dass Japons eine kämpferisch starke Mannschaft ist, die zurückkommen möchte – sie erzielten dann auch das 2:1 (Torschütze: Daniel Sery). Zum Glück gelang uns noch das 3:1 (Torschütze: Kilian Pfeiffer), danach nahm die Hektik nicht weiter zu.“
Der Ablauf passt für ihn zum Eindruck eines verdienten Ausgangs: umkämpft, aber kontrolliert – und nach Wiederherstellung des Zwei-Tore-Abstands souverän zu Ende gespielt.
Insgesamt war es keine chancenreiche Partie. „Abgesehen von den Toren gab es nur wenige Möglichkeiten – wir hatten die eine oder andere mehr, Japons ein, zwei weitere“, so Poindl. Der kontrollierte Auftritt speiste sich aus mehr Ballbesitz: „Wir waren häufiger am Ball als Japons – das spiegelt sich im Ergebnis wider.“ Besonders bei ruhenden Bällen sah er wiederkehrende Gefährlichkeit: „Vor allem bei Ecken waren wir öfter gefährlich, daraus resultierte auch ein Tor (Torschütze: Daniel Cerny). Defensiv bei Standards können und müssen wir das eine oder andere noch besser verteidigen, in Summe war es aber in Ordnung.“
Anpassungen in der Kabine gab es nicht: „Wir sind unverändert aus der Kabine gekommen und so in die 2. Halbzeit gestartet.“ Strittige Szenen? „Nein, gab es nicht.“ Den Fokus richtet Poindl bereits auf die nächste Aufgabe: „Da wartet ein Gegner, der in den letzten Wochen gut performt hat. Wir kennen seine spielerischen Qualitäten, wollen entschlossen dagegenhalten und wieder mit drei Punkten nach Hause fahren.“
Die Marschroute bleibt klar: Zweikämpfe konsequent führen, Standards nutzen – und den Ballbesitzvorteil erneut in Kontrolle und Zählbares ummünzen.