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„Der Doppelschlag hat Schwung gebracht“ – Andreas Wallner erklärt den 3:1-Sieg von SV Raiffeisen Union Japons

UFC Drosendorf
SV Union Japons

In der 2. Klasse Thayatal hat sich SV Raiffeisen Union Japons am Sonntag mit 3:1 bei UFC Drosendorf durchgesetzt. Trainer Andreas Wallner sah dabei eine Partie, in der seine Mannschaft eine schwierige Anfangsphase überstehen musste, dann aber mit einem Doppelschlag die Kontrolle übernahm. „Der Doppelschlag hat Schwung in die Mannschaft gebracht“, sagte Wallner, der vor allem Laufbereitschaft und Einsatzwillen als Schlüssel zum Auswärtssieg hervorhob.

Fußball und die Beine von zwei Spielern unterschiedlicher Mannschaften

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Drosendorf drückt, dann schlägt SV Raiffeisen Union Japons doppelt zu

Die Partie begann aus Sicht von Andreas Wallner alles andere als angenehm. UFC Drosendorf war laut dem Trainer in den ersten fünfzehn Minuten „klar überlegen“, drückte den Gast tief hinein und kam zu zwei guten Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. Gerade diese Phase machte den späteren Auswärtssieg für ihn umso wertvoller, weil seine Mannschaft danach sichtbar besser ins Spiel fand. In der 19. Minute brachte Roman Divis die SV Raiffeisen Union Japons in Führung, nur zwei Minuten später legte Jan Kolarik das 0:2 nach. „Danach kamen wir ins Spiel und durch den Doppelschlag von Divis und Kolarik waren wir zwei zu null vorne und hatten das Spiel dann unter Kontrolle“, sagte Wallner. Ganz ruhig wurde es dennoch nicht, weil nach einer vergebenen großen Chance auf das 0:3 ein Abwehrfehler den Anschlusstreffer von Daniel Cerny zum 1:2 in der 32. Minute ermöglichte.

Das 3:1 bringt aus Sicht des Trainers die Entscheidung

Auch nach der Pause blieb die Begegnung zunächst offen, ehe die SV Raiffeisen Union Japons mit dem dritten Treffer den entscheidenden Schritt machte. Roman Divis traf in der 57. Minute zum 1:3, und für Wallner war genau das der Moment, in dem die Partie endgültig auf die Seite seiner Mannschaft kippte. „Das 3:1 war sicherlich der Knackpunkt, da konnten wir die Partie nach Hause spielen“, erklärte der Trainer. Besonders gefiel ihm, dass dieses Tor nach seiner Beschreibung „wunderschön herausgespielt“ war, über Hannes Zotter und eine weitere Station, ehe Roman Divis mit links abschloss. Danach stellte die SV Raiffeisen Union Japons stärker auf Defensive um, blieb aber in den Kontern gefährlich. Wallner meinte, man hätte „locker das vier zu eins machen können“, und verwies dabei auch auf den 15-jährigen David Braunsteiner, der in den letzten 25 Minuten noch zu einer guten Möglichkeit kam.

Laufbereitschaft, viele junge Spieler und ein Trainer, der stolz ist

Den Ausschlag gab für Andreas Wallner aber nicht nur die Effizienz vor dem Tor, sondern vor allem die Bereitschaft seiner Mannschaft, über die gesamte Spielzeit zu arbeiten. „Die größte Stärke war sicher die Laufbereitschaft und der Einsatzwille“, sagte er. Gerade bei heißen Bedingungen sei jeder zurückgearbeitet, jeder habe gekämpft und sich für den anderen hineingeworfen. Gleichzeitig sprach er auch an, was aus seiner Sicht noch besser werden kann. Normalerweise wolle die SV Raiffeisen Union Japons kontrolliert von hinten herausspielen, das sei diesmal nicht konsequent gelungen. Weil die langen Bälle allerdings funktionierten, habe man das System so belassen. Wallner bewertete das nüchtern und verwies auf die vielen jungen Spieler in seiner Mannschaft: „Spielerisch müssen wir einfach ruhiger werden, aber das ist nur eine Frage der Zeit.“ Sein Fazit fiel deshalb klar positiv aus: „Die Jungs haben das toll gemacht.“

Verdienter Auswärtssieg und starker Start in die neue Runde

Respekt hatte Andreas Wallner trotz des Erfolgs auch vor dem UFC Drosendorf. Der Gegner sei gut gestartet und auch später mit langen Bällen immer wieder gefährlich geblieben. Vor der Pause habe es laut Wallner noch einmal eine Phase von rund fünf Minuten gegeben, in der der Gastgeber „absolut Überhand“ hatte und der Ausgleich nahe gewesen sei. Umso mehr hob er hervor, wie seine Mannschaft gerade diese Momente angenommen habe. Auch mit der Leistung des Unparteiischen konnte er insgesamt leben und sprach davon, dass dieser das Spiel gut laufen ließ. Noch wichtiger war ihm aber der Blick auf die eigene Entwicklung: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. In kurzer Zeit sind einige Veränderungen passiert und die Jungs tragen das alles mit.“ Mit dem 3:1-Auswärtssieg hält die SV Raiffeisen Union Japons nach zwei Runden bei sechs Punkten und bleibt damit ganz vorne in der Tabelle dabei.

2. Klasse Thayatal: Drosendorf : SVU Japons - 1:3 (1:2)

  • 57
    Roman Divis 1:3
  • 32
    Daniel Cerny 1:2
  • 21
    Jan Kolarik 0:2
  • 19
    Roman Divis 0:1