Die Hinrunde der 2. Klasse Traisental endete für den ASK Wilhelmsburg auf Platz drei – eine starke Zwischenbilanz, die Sektionsleiter Gernot Harand als „zufriedenstellend, aber noch ausbaufähig“ beschreibt. Nach einer Serie mit Höhen und Tiefen startet der Verein nun optimistisch in die Frühjahrssaison. Drei Neuzugänge sollen das Team zusätzlich beleben, zwei Abgänge stehen gegenüber; verletzungsbedingte Ausfälle gibt es aktuell nicht. Mit Blick auf die kommenden Wochen zeigt sich Harand zuversichtlich, dass seine Mannschaft die Lücke zur Tabellenspitze verkleinern kann. Besonders der Auftakt zur Rückrunde steht dabei sinnbildlich für den Weg, den Wilhelmsburg einschlagen will – konzentriert, geschlossen und stabiler in der Defensive.
In der ersten Saisonhälfte arbeitete sich Wilhelmsburg eindrucksvoll nach oben. Nach einem schwierigen Saisonstart auf Rang elf fand die Mannschaft zunehmend zu ihrem Spiel, kletterte zwischenzeitlich bis auf Platz zwei und schloss die Hinrunde auf Rang drei mit 24 Punkten ab.
Zuletzt setzte es knappe Niederlagen, zuvor feierte das Team zwei Siege – für Harand sind das keine Alarmsignale, sondern „normale Schwankungen einer Phase, in der sich die Mannschaft neu formiert“. Auf die Tabellenspitze fehlen aktuell elf Punkte, dennoch ist die Motivation hoch, weiter anzugreifen.
„Wir haben drei Neuzugänge und zwei Abgänge“, so Gernot Harand über die Winteraktivitäten. Ein slowakischer Spieler hat den Verein verlassen, zudem ist ein Stürmer ins Team zurückgekehrt. Über den Integrationsprozess der neuen Akteure äußerte sich Harand gelassen: „Menschlich sind sie in Ordnung.
Sportlich kann man nach zwei Spielen noch nichts Endgültiges sagen – sie sind in der Entwicklungsphase.“ Zugleich betonte er die Geschlossenheit im Kader: „Der Kader ist zusammengewachsen, sie arbeiten gut mit, und man kann recht zufrieden sein.“ Verletzte Spieler gebe es aktuell keine, was dem Trainerteam in der Vorbereitung entgegenkommt. Strukturelle Änderungen im Umfeld des Vereins seien erst für den Sommer geplant.
Wilhelmsburg blickt trotz der jüngsten Niederlagen optimistisch in die Zukunft. „Wir hoffen, dass wir keine Verletzungen bekommen, in der Rückrunde das nötige Glück haben und vielleicht Frühjahrsmeister werden“, fasst Harand die Zielsetzung zusammen.
Dabei will der Klub an der defensiven Stabilität arbeiten – ein Aspekt, den er als zentrales Thema hervorhob: „In der Abwehr müssen wir stabiler werden.“ Als Maßstab dienen die kompakten Spitzenteams der Liga. Das Team startet geschlossen und mit intaktem Selbstvertrauen in die zweite Saisonhälfte, bereit, den Druck auf die Spitzengruppe hochzuhalten.
ASK Wilhelmsburg geht mit klarem Fokus in die Rückrunde: Stabilität, Kontinuität und Teamgeist. Nach 13 Runden, 24 Punkten und Rang drei hat sich der Verein als feste Größe der 2. Klasse Traisental etabliert. Die nächsten Spiele, beginnend mit dem Auftaktduell, werden zeigen, ob sich die kontinuierliche Entwicklungsarbeit auszahlt. Unter der Leitung von Sektionsleiter Gernot Harand will Wilhelmsburg den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen – mit dem erklärten Ziel, im Frühjahr ganz oben mitzuspielen.