Spielberichte

„Wir kommen über den Teamgeist“ – Sali Veseli sieht SV Würth Böheimkirchen auf gutem Weg

SV Böheimkirchen

In der 2. Klasse Traisental zieht Sali Veseli, Trainer von SV Würth Böheimkirchen, eine Zwischenbilanz zur bisherigen Saison und spricht über die Entwicklung seiner Mannschaft. Nach einem Herbst mit Höhen und Tiefen liegt das Team aktuell auf Rang elf. Besonders auffällig: In den vergangenen fünf Partien feierte Böheimkirchen drei Siege – unter anderem gegen SG Hohenberg/St.Aegyd und ASK Wilhelmsburg. Lediglich beim Tabellenführer USC Markersdorf setzte es eine deutliche Niederlage. Trotzdem überwiegt bei Veseli die Zuversicht: Seine Mannschaft habe in den letzten Wochen einen starken Zusammenhalt gezeigt und blicke mit viel Optimismus auf die nächsten Begegnungen.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Starker Teamgeist und gelungene Integration

Veseli lobt vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit: „Gut funktioniert hat der Zusammenhalt, die Eingliederung unserer jungen Spieler in die Kampfmannschaft.“ Die beiden Neuzugänge hätten sich laut ihm als echte Verstärkungen erwiesen – sportlich wie menschlich. Der Trainer betont, dass sich die gesamte Mannschaft auf die anstehenden Meisterschaftsspiele freue.

Verletzungssorgen plagen Böheimkirchen derzeit nicht; lediglich einige krankheitsbedingte Ausfälle sind zur Jahreszeit üblich, ernsthafte Blessuren gibt es keine. Für den Coach ist das ein gutes Zeichen: Die Vorbereitung verlief ruhig, das Umfeld arbeitet konzentriert, und der Fokus liegt klar auf der Weiterentwicklung des Teams.

Veränderungen im Verein und Rückkehrer

Auch abseits des Rasens hat sich bei Böheimkirchen etwas getan. Vor einigen Monaten wurde ein neuer Obmann gewählt. Im sportlichen Bereich blieb hingegen alles stabil: Das Betreuerteam arbeitet in bewährter Konstellation weiter. Zwei Spieler – Lukas Daxböck und Elvis Mahaj – sind im Sommer zu ihren Stammvereinen zurückgekehrt.

Veseli sieht diese Abgänge naturgemäß als Verlust, hebt aber den positiven Spirit der verbliebenen Mannschaft hervor. „Die Neuzugänge haben sich sehr gut eingefunden“, erklärt er, ohne einzelne Spieler besonders herauszustellen. Für den Coach zählt das Kollektiv: „Wir kommen über den Teamgeist, einzelne Stars gibt es bei uns nicht.“

Sportlicher Verlauf und Ausblick

Nach einem schwierigen Saisonstart arbeitete sich Böheimkirchen Schritt für Schritt nach oben. In den letzten Wochen gelang die Stabilisierung, sichtbar in den klaren Siegen gegen Purkersdorf/Pressbaum II und Wilhelmsburg. Die Niederlage beim dominanten Tabellenführer USC Markersdorf nahm Veseli sportlich: „Markersdorf hat sehr viel Erfahrung und eine hohe Qualität im Kader. Das war sicherlich der Gegner, der uns am meisten gefordert hat.“ In der Tabelle der 2. Klasse Traisental liegt der Verein nun mit 13 Punkten auf Platz elf – ein Beleg für die positive Entwicklung, nachdem man lange Zeit im unteren Tabellendrittel verweilte.

Auch für die kommenden Wochen bleibt das Ziel klar definiert: kontinuierlich am eigenen Spiel arbeiten, junge Spieler fördern und die solide Basis weiter festigen. Laut Veseli befindet sich der Verein sowohl sportlich als auch strukturell „auf einem sehr, sehr guten Weg“. Sein Fazit fällt dementsprechend zuversichtlich aus – Böheimkirchen will die aufsteigende Form in den Frühling mitnehmen und sich dauerhaft im Mittelfeld der Liga etablieren.