Im Duell zwischen FC Annaberg und USC Markersdorf in der 2. Klasse Traisental setzte sich Markersdorf auf neutralem Boden in St. Pölten klar mit 5:0 durch – und ließ dabei noch etliche Möglichkeiten ungenutzt. Trainer Christian Hasenberger sprach von einem verdienten Erfolg, der angesichts einer Chancenflut bereits zur Pause entschieden hätte sein können. Magengrippefälle im Team bremsten das Tempo etwas, am Plan änderte das nichts: Defensive Stabilität und ein starker Kollektivauftritt standen im Vordergrund. Rund fünfzig lautstarke Markersdorfer sorgten zudem für hörbare Unterstützung.

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Hasenberger ordnete den Auftritt klar ein: „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider, es hätte aber deutlich höher ausfallen können. Wir hatten einige mit Magengrippe, deshalb war das Tempo nicht ganz so, wie wir es uns wünschen.“ Seine Elf blieb dennoch offensiv präsent, verpasste jedoch früh die Vorentscheidung. Vor allem vor der Pause häuften sich die Möglichkeiten: Kopfbälle von Michael Henickl sowie Abschlüsse von Lukas Lahmer und Florian Luger blieben noch ohne Ertrag. „Zur Halbzeit hätte es vier oder fünf zu null stehen können – dann wäre der Deckel drauf gewesen“, so der Coach.
Markersdorf stellte die Weichen kurz vor der Pause: Lukas Lahmer brachte seine Mannschaft in der 36. Minute mit 1:0 in Führung, Christopher Grilz legte in Minute 45 das 2:0 nach. Nach dem Seitenwechsel spielte die Hasenberger-Elf konsequent weiter. Michael Henickl erhöhte in der 50. Minute auf 3:0, Marco Huber stellte in der 52. Minute auf 4:0, ehe Henickl in Minute 54 mit seinem zweiten Treffer den 5:0-Endstand fixierte. Trotz mancher verpasster Chancen blieb der Zugriff klar, die Balance stimmte – und am Ende stand ein hochverdienter Auswärtssieg.
Gespielt wurde in St. Pölten an der Landessportschule – ein neutraler Rahmen mit schmaler Kulisse, die dank der mitgereisten Markersdorfer Fans dennoch Farbe bekam. „Einen Man of the Match gibt es bei mir nicht – das Kollektiv steht im Vordergrund“, betonte Hasenberger. Sein Fahrplan bleibt eindeutig: „Wir müssen unsere Leistung abrufen, hinten defensiv gut stehen – die Null war heute wieder top – und vorne unsere Chancen konsequenter nutzen.“ So will Markersdorf das aktuelle Momentum in den nächsten Wochen weitertragen.