Spielberichte

USC Markersdorf-Trainer Christian Hasenberger: „Fünf Schützen, ein starkes Kollektiv“ – 5:0 Kantersieg in Türnitz

SV Türnitz
USC Markersdorf

Im Auswärtsspiel von USC Markersdorf bei SV INDAT Türnitz in der 2. Klasse Traisental dominierte eine Botschaft: das Wir-Gefühl. Trainer Christian Hasenberger sprach nach dem 5:0 von einem geschlossenen Auftritt, sah aber auch Luft nach oben. Ein Blitzstart prägte die Partie, das 3:0 kurz nach der Pause brachte Ruhe. Trotz holprigem Geläuf und einiger zugelassener Chancen überwog die Zufriedenheit – getrübt von einer wachsenden Verletztenliste, die den breiten Kader erneut forderte.

Nahaufnahme Flutlichtmast

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Blitzstart setzt die Richtung

Hasenberger ordnete den Auftritt klar über frühe Wirkungstreffer ein: „Das Tor gleich nach einer Minute war für mich entscheidend, weil wir nicht viel zulassen – führst du nach einer Minute 1:0, ist das beruhigend. Und mit dem 3:0 gleich nach der Halbzeit war der Deckel drauf.“ Die Chronologie passte dazu: In Minute 1 traf Esad Keserovic zum 1:0, in der 15. erhöhte Lukas Lahmer auf 2:0, und kurz nach Wiederbeginn stellte Christopher Grilz in der 50. auf 3:0 – genau jener Moment, den der Trainer als vorentscheidend beschrieb.

Kontrolle mit Abstrichen

„Im Großen und Ganzen haben wir das Spiel diktiert und viel in der gegnerischen Hälfte gespielt. Türnitz hat danach vermehrt hohe Bälle gesucht. Wir haben aber auch etliche Chancen zugelassen – das hat mir nicht so gefallen –, unterm Strich hatten wir das Spiel von Beginn an in der Hand“, resümierte Hasenberger. Dass der Auftritt bis zum Schluss Substanz hatte, unterstrichen die späteren Treffer: Andreas Haidinger stellte in der 61. Minute auf 4:0, ehe Florian Katzengruber in der 85. per Schlusspunkt das 5:0 fixierte. Fünf Tore, fünf verschiedene Schützen – Keserovic, Lahmer, Grilz, Haidinger und Katzengruber – unterstreichen die Breite der Offensivgefahr.

Zufriedenheit, schwieriger Rasen und eine lange Liste an Blessuren

In seiner Gesamtbewertung blieb Hasenberger differenziert: „Im Großen und Ganzen war es okay. Es war nicht unser bestes Spiel. Nach der frühen 2:0-Führung haben wir in der Laufbereitschaft etwas nachgelassen. Die Chancenverwertung bleibt ein Thema – da ist noch viel Luft nach oben –, aber unterm Strich ist das auf sehr hohem Niveau.“ Er verwies zudem auf fordernde Bedingungen: Der Rasen in Türnitz war „sehr uneben, holprig und zeitweise tief“.

Überschattet wurde der Abend von weiteren Ausfällen: Nach Musa Mustafi, der sich an der Schulter verletzte und operiert wird, erwischte es nun auch Marco Huber, der bereits in der ersten Halbzeit rausmusste. Michael Henickl fehlte mit einer Zerrung im Adduktorenbereich. Außerdem fehlen weiterhin die beiden Langzeitverletzten Manuel und Florian Dietz (Meniskus- bzw. Kreuzband-OP). Hasenberger blieb dennoch positiv: Andere rücken nach und funktionieren sofort – „eine unserer großen Stärken ist der breite Kader“. Gleichwohl wünscht sich der Trainer, „dass alle fit sind – wir werden drüberkommen“.

2. Klasse Traisental: Türnitz : Markersdorf - 0:5 (0:2)

  • 85
    Florian Katzengruber 0:5
  • 61
    Andreas Haidinger 0:4
  • 50
    Christopher Grilz 0:3
  • 15
    Lukas Lahmer 0:2
  • 1
    Esad Keserovic 0:1