Spielberichte

Anto Kovacevic (SC St. Pölten-Trainer): „Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff“

FCU Frankenfels
SC St.Pölten Union Landhaus

In der 18. Runde der 2. Klasse Traisental setzte sich der SC Inkasso Blum St.Pölten Union Landhaus beim FCU Frankenfels/Schwarzenbach mit 2:1 durch. Nach frühem Rückstand drehte St. Pölten dank einer einstudierten Ecke und einem sauber zu Ende gespielten Angriff die Partie noch vor der Pause. Trainer Anto Kovacevic sprach von einem verdienten Auswärtssieg: ergebnistechnisch knapp, spielerisch klar. Seine Mannschaft habe den Gegner „kaum zu Torchancen gelassen“ und über weite Strecken die Kontrolle behalten.

Nahaufnahme: Spieler setzt zum Eckball an

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Früher Schock, schneller Standard – St. Pölten dreht das Spiel

Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da führte Frankenfels/Schwarzenbach: Jürgen Wieland traf früh zum 1:0. St. Pölten blieb ruhig und kam schnell zurück ins Spiel. In Minute elf stellte Pedro Lucas Machado De Azeredo Marins nach einer Ecke auf 1:1 – „unsere Eckballvariante ist wieder aufgegangen“, erklärte Kovacevic, „ab da hatten wir das Spiel im Griff“. Nur zehn Minuten später drehte Wischan Mashudov die Partie auf 1:2, nachdem der Angriff aus dem Mittelfeld sauber herausgespielt worden war. „Das 2:1 war wunderschön herausgespielt, im Eins-gegen-eins haben wir ihm keine Chance gelassen“, sagte der Trainer. Mit dem 1:2 ging es in die Kabinen, danach blieb das Ergebnis unverändert.

Vier Wechsel, breiter Kader – Kovacevic lobt die Einheit

Im Rückblick ordnete Kovacevic den Auswärtssieg klar ein: „Ergebnistechnisch war es eng, aber spielerisch haben wir über weite Strecken kontrolliert und den Gegner kaum zu Chancen gelassen.“ Besonders hob er den breiten Kader und die Bereitschaft jedes Einzelnen hervor. „Wir hatten in der ersten Elf vier Veränderungen, aber jeder hat reingebissen, sich reingekämpft und gezeigt, dass man auf jeden Einzelnen zählen kann.“ Der schnelle Ausgleich nach dem Standard gab Sicherheit, danach blieb St. Pölten am Drücker und ließ hinten wenig zu – so schilderte es der Coach. Dass der Plan bei Standards erneut griff und die Mannschaft danach weiter konsequent blieb, war der Kern seiner Analyse.

Respekt für Frankenfels, Lob für den Schiri – und eine Ansage

Respekt zeigte Kovacevic trotz des Sieges für den Gegner. „Frankenfels hat eine starke kämpferische Einstellung, sie gehen in jeden Zweikampf – das zeichnet sie aus“, sagte er. Ein Sonderlob ging an den Schiedsrichter: „So einen Schiedsrichter kann man sich in der 2. Klasse nur wünschen – top Leistung.“ Für den weiteren Frühjahrsverlauf gab es eine klare Ansage. „Ich möchte, dass betont wird: Der SC St. Pölten ist die beste Frühjahrsmannschaft, und Markersdorf kann sich auf ein sehr starkes SC freuen.“ Mit nun 34 Punkten liegt St. Pölten gleichauf mit Frankenfels – der Auswärtssieg unterstreicht den Aufwärtstrend und gibt Rückenwind für die nächsten Wochen.

2. Klasse Traisental: FCU Frankenfels : SC St. Pölten - 1:2 (1:2)

  • 21
    Wischan Mashudov 1:2
  • 11
    Pedro Lucas Machado De Azeredo Marins 1:1
  • 2
    Jürgen Wieland 1:0