In der 2. Klasse Traisental gewann der USC Markersdorf auswärts bei FCU Frankenfels/Schwarzenbach klar mit 3:0. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, führten schon zur Pause 2:0 und ließen hinten kaum etwas zu. Trainer Christian Hasenberger sprach von einem verdienten Sieg und hob den frühen Doppelschlag sowie die Disziplin der Abwehr hervor. „Das 1:0 war das Um und Auf“, sagte er, auch wegen vieler Ausfälle in seiner Mannschaft.

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Markersdorf erwischte in Frankenfels den besseren Start und blieb im Verlauf das aktivere Team. „Wir waren über neunzig Minuten spielbestimmend, haben das Spiel diktiert und sehr wenig zugelassen“, hielt Christian Hasenberger fest. Gegen einen tief stehenden Gegner – „Sie haben sehr defensiv agiert“ – brauchte es einen Standard, um den Bann zu brechen. In Minute 24 zog Christopher Grilz einen Freistoß von halblinks „voll durch“ und traf ins lange Eck; „Der Tormann hat wohl mit dem Ball über die Mauer gerechnet“, so Hasenberger. Nur fünf Minuten später legte Grilz das 0:2 nach (29.). Mit der 2:0-Führung im Rücken kontrollierten die Gäste das Geschehen bis zum Pausenpfiff und behielten die Partie im Griff.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild: Markersdorf stand stabil, Frankenfels/Schwarzenbach kam kaum zur Entfaltung. Für die Vorentscheidung sorgte Lukas Lahmer mit dem 0:3 in der 55. Minute. Hasenberger erklärte, warum das frühe 1:0 für seine Elf so wichtig war: „Dort hat man gesehen, dass der Druck weg ist. Es geht jetzt ans Eingemachte, und uns fehlen sechs, sieben Spieler.“ Entsprechend lag der Fokus klar auf der Absicherung. „Die Null war mir ganz wichtig. Wir haben sehr wenig zugelassen, und das bleibt auch in den nächsten Wochen der Schlüssel“, betonte der Coach. Zum Gegner meinte er: „Wir haben sie stärker erwartet. Sie geben nie auf, aber wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht.“
Auch mit der Leistung des Unparteiischen war der Gästetrainer zufrieden. „Im Großen und Ganzen war es eine top Schiedsrichterleistung, von Anfang bis Schluss staubtrocken abgepfiffen“, sagte Hasenberger. Eine Szene blieb für ihn offen: Ein Markersdorf-Treffer zählte wegen Abseits nicht – „Das habe ich anders gesehen, habe mich aber nicht mehr erkundigt.“ In der Tabelle liegt Markersdorf mit 57 Punkten weiter vorne und hat den Titel im Visier. „Wir müssen jetzt haushalten, wir brauchen noch drei bis vier Punkte. Wir wollen den Titel holen – am liebsten in den nächsten Wochen“, gab der Trainer den Kurs vor und kündigte vorsichtiges, aber zielstrebiges Punktesammeln an.