Im Duell um Rang zwei der 2. Klasse Traisental trennten sich der ASK Wilhelmsburg und der SC Schaubach Pyhra mit 2:2. Wilhelmsburg führte zur Pause durch Patrick Schroffenauer, Pyhra drehte nach dem Wechsel, ehe erneut Schroffenauer spät ausglich. Es blieb spannend bis in die Schlussphase, spielerisch war es aber zäh mit wenigen Chancen. Trainer Jan Novak sprach von einem gerechten Remis und davon, dass beide Teams den möglichen Sieg kurz vor Schluss am Fuß hatten.

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Es war von Beginn an die zähe Sorte Spitzenspiel. Wilhelmsburg tat sich im Aufbau schwer, kam aber kurz vor der Pause doch zum Stich: Patrick Schroffenauer traf in Minute 39 zum 1:0, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Trainer Jan Novak nahm die erste Hälfte selbstkritisch wahr: "Wir sind mit 1:0 in die Kabine gegangen, obwohl wir kaum Chancen hatten. Der Gegner war in der ersten Halbzeit spielerisch besser, wir haben uns nicht viel getraut." Nach dem Wechsel kam Pyhra besser aus der Pause. Jaroslav Hrdina glich in der 53. Minute zum 1:1 aus, Patrik Bachtrögler stellte in der 65. auf 1:2. Wilhelmsburg ließ zunächst die große Möglichkeit auf den Ausgleich liegen, ehe wieder Schroffenauer in Minute 76 zum 2:2 traf. In der Schlussphase wurden die Gastgeber aktiver. Novak meinte: "In der 90. oder 92. Minute hätten wir das Match entscheiden können – aber sie genauso."
Der Abend passte für Jan Novak nicht zu einem offenen Schlagabtausch um Platz zwei. "Es war nicht schön zum Anschauen. Das Tempo war niedrig, es gab zu wenige Chancen. Man merkt, dass bei allen die Luft ein bisschen draußen ist", sagte der Wilhelmsburg-Coach. Seine Mannschaft überzeugte dafür in der Haltung: "Die Burschen haben bis zur letzten Minute gekämpft. Spielerisch ist nicht mehr viel gegangen, aber kämpferisch haben sie alles am Platz gelassen." Den Gegner lobte er für eine klare Idee gegen den Ball: "Pyhra ist hinten gut gestanden und hat uns beim Aufbau sofort gepresst. Das hat uns große Probleme gemacht – auch weil wir im zentralen Mittelfeld ein paar Ausfälle hatten." Mit der Leitung des Unparteiischen war Novak zufrieden: "Mit dem Schiedsrichter war alles in Ordnung."
In der Summe fand Novak deutliche Worte zur Kräfteverteilung: "Keiner von beiden hat den Sieg verdient. Für mich war das eigentlich eine Null-null-Partie." Dass seine Elf am Ende dennoch nahe am Dreier war, nahm er nüchtern: "Uns hat der Sieg gefehlt, dann wären wir Zweiter gewesen." Weil es um viel ging, blieb die Partie bis zur letzten Aktion offen – am Ende stand ein Remis, mit dem beide leben können. Für Wilhelmsburg geht der Blick sofort weiter. "Nächste Woche ist die letzte Runde. Wir wollen noch drei Punkte holen, auch wenn wir einige Ausfälle haben. Wir trainieren gut und bringen die Saison sauber zu Ende", betonte der Coach. Schroffenauers Doppelpack liefert dafür Mut für den Endspurt.