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"Das 2:3 hat uns zurückgebracht" – Frankenfels holt nach 0:3 noch ein 3:3

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FCU Frankenfels
USV Pressbaum

In der 2. Klasse Traisental hat FCU Frankenfels/Schwarzenbach gegen USV Pressbaum nach einem 0:3-Rückstand noch ein 3:3 geholt. Trainer Christian Heiberger sah vor allem zwei Momente als Schlüssel: das 1:3 noch vor der Pause und das 2:3 direkt nach Wiederbeginn. Erst damit, so seine Einschätzung, fanden die Gastgeber wirklich zurück in eine Partie, die lange klar in Richtung der Gäste gelaufen war.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Pressbaum erwischt Frankenfels kalt

Wer nur auf das Endergebnis schaut, übersieht zunächst, wie klar die Anfangsphase an Pressbaum ging. Heiberger schilderte, dass seine Elf von Beginn weg große Probleme hatte, sauber ins Spiel zu kommen. "Pressbaum hat das sehr gut gemacht. Sie haben uns in den ersten Minuten sehr hoch angepresst, wir sind nicht so richtig ins Spiel gekommen von hinten raus", sagte der Trainer. Die Gäste machten aus dieser Überlegenheit auch Tore: Nico Reiterer traf in der 8. Minute zum 0:1, Felix Flunt erhöhte in der 31. Minute auf 0:2 und Reiterer legte nur fünf Minuten später das 0:3 nach. Heiberger sprach von einer "jungen, giftigen Truppe", die Frankenfels ab den ersten Minuten das Leben schwer machte.

Das 1:3 vor der Pause wird zum Wendepunkt

Bis zur 37. Minute lief die Partie also klar gegen die Gastgeber, und auch der Trainer gab offen zu, dass er an eine Wende da noch kaum glaubte. "Bis dahin hätte ich nicht geglaubt, dass wir noch einmal zurück ins Spiel kommen", sagte Heiberger. Umso wichtiger wurde aus seiner Sicht das 1:3 kurz vor der Pause, als Martin Hrosovsky in der 43. Minute verkürzte. Dieses Tor nahm Frankenfels zumindest wieder etwas Hoffnung mit in die Kabine. Entscheidend wurde dann der Start in den zweiten Durchgang: Andrej Majstinik traf in der 46. Minute zum 2:3. "Das 2:3 hat uns zurückgebracht", brachte es Heiberger auf den Punkt. Erst ab diesem Moment war für ihn spürbar, dass seine Mannschaft wieder Zugriff bekam und an die Aufholjagd glauben durfte.

Ausgleich spät, Sieg aber auf beiden Seiten möglich

Mit dem schnellen Anschluss nach Wiederbeginn änderte sich das Bild laut Heiberger deutlich. Frankenfels gab nicht auf, blieb im Spiel und brachte mehr Willen auf den Platz als noch vor der Pause. "In der zweiten Halbzeit haben wir nicht aufgegeben. Wir waren wieder im Fokus und haben wieder versucht, dieses Tor zu machen", sagte der Coach. Er sah mit Fortdauer des Spiels Vorteile bei seiner routinierteren Mannschaft, während die jungen Gäste nun stärker gefordert waren. Der Ausgleich fiel aber erst spät: Adam Slehofer stellte in der 81. Minute auf 3:3. Danach blieb es offen. "Da war dann Chance um Chance auf beiden Seiten. Da hätte jeder das 4:3 machen können", sagte Heiberger über eine Schlussphase, in der sich keine Mannschaft mehr entscheidend absetzen konnte.

Moral stimmt, vor dem Tabellenführer braucht es mehr

Dass es am Ende trotz der großen Aufholjagd nicht mehr zum Heimsieg reichte, erklärte Heiberger auch mit den personellen Umständen. "Uns hat an diesem Tag ein bisschen die letzte Kraft und die letzte Durchschlagskraft gefehlt", sagte er. Einige Spieler seien in der Woche krank gewesen, auch der Kapitän habe krankheitsbedingt gefehlt, und das habe man der Mannschaft angemerkt. Deshalb ordnete der Trainer das 3:3 zweigeteilt ein: "Zu Hause ist das sicher nicht optimal, aber man muss erst einmal ein 0:3 aufholen." Für die Moral sei das wichtig gewesen. Gleichzeitig fand er anerkennende Worte für Pressbaum, das ihm "sehr viel abverlangt" habe. Streitige Situationen sah er nicht, den Schiedsrichter nannte er "in Ordnung". Vor dem Duell mit dem Tabellenführer kündigte Heiberger trotzdem an: "Da müssen wir ein komplett anderes Gesicht zeigen."

2. Klasse Traisental: FCU Frankenfels : Pressbaum - 3:3 (1:3)

  • 81
    Adam Slehofer 3:3
  • 46
    Andrej Majstinik 2:3
  • 43
    Martin Hrosovsky 1:3
  • 36
    Nico Reiterer 0:3
  • 31
    Felix Flunt 0:2
  • 8
    Nico Reiterer 0:1