Nach dem Abendspiel in der 2. Klasse Triestingtal beim 1. SC Sollenau zeigte sich Thomas Hartberger, Trainer des 1. SC Felixdorf, sehr zufrieden mit Auftritt und Entwicklung seiner Elf. Er sprach von einer stimmigen Leistung, die vor allem nach der Pause Wirkung zeigte, und ordnete den Spielstand klar ein: „Das Ergebnis war genau richtig – 6:1 für Felixdorf.“ Zugleich hob er die läuferische Überlegenheit nach dem Seitenwechsel hervor und skizzierte, wo sein Team den Schalter umlegte.

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Hartberger sah eine Partie, in der seine Mannschaft die zwingenderen Momente kreierte: „Felixdorf hatte eindeutig mehr Chancen und sehr schöne, herausgespielte Tore.“ Den Start bestimmte allerdings Sollenau – Felixdorf geriet früh mit 0:1 in Rückstand durch Daniel Schmidt. Über weite Strecken des ersten Durchgangs konnte Sollenau stellenweise mithalten, doch nach der Pause kippte die Statik deutlich: „In der zweiten Halbzeit sind sie zurückgefallen, und Felixdorf war konditionell eindeutig stärker.“ Als prägenden Akteur hob er einen Offensivmann hervor: „Für mich war Tobias Gersch am 1:1 beteiligt – er spielte ein sehr schönes Assist auf Julian Seiler – und erzielte anschließend noch drei Treffer.“
Inhaltlich führte Hartberger die klare Phase nach Wiederbeginn auf eine Anpassung in der Herangehensweise zurück. Sein Team sei zunächst vom Plan abgewichen: „In der ersten Halbzeit haben wir es zu oft mit der Brechstange probiert und nicht auf Kurzpässe gesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten.“ Nach der Pause passte es aus seiner Sicht in allen Linien: „Ab der zweiten Halbzeit haben wir das alles perfekt umgesetzt.“ Die Folge waren „sehr schöne, herausgespielte Tore“ – ein sichtbares Ergebnis der sauberen Abläufe im Kombinationsspiel.
Personell rechnet Hartberger mit einer baldigen Rückkehr seines zentralen Angreifers: „Unser Stürmer Lukas Grabenwöger sollte wieder in zwei bis drei Wochen fit sein. Er schießt bei uns die meisten Tore – sein Fehlen ist ein großer Faktor.“ Insgesamt gefällt ihm, wie die Mannschaft derzeit die Vorgaben aufnimmt: „In den letzten zwei, drei Wochen setzen unsere Spieler alles sehr gut um. Das haben sie jetzt auch in der Meisterschaft auf den Platz gebracht.“ Auch der Gegner erhielt Anerkennung: „Das Bemühen war bei Sollenau da – unterm Strich hat es nicht gereicht.“