In der 22. Runde der 2. Klasse Triestingtal setzte sich der Badener AC beim SC Schönau mit 2:1 durch. Die Gäste legten mit Tomislav Tadic vor, Nihat Sahan glich per Strafstoß aus, ehe Yasin Ceylan noch vor der Pause den Siegtreffer markierte. Aus Sicht der Badener war es ein Erfolg, der aus sauberem Passspiel und einer kompakten zweiten Hälfte entstand. Obmann Helmut Lenzinger sprach von einem verdienten Arbeitssieg, weil die eigene Linie stimmte und Schönau trotz engagierter Abwehr nicht mehr zurückkam.

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Der BAC erwischte den besseren Start und nutzte die erste druckvolle Phase eiskalt. Nach 14 Minuten vollendete Tomislav Tadic – laut Helmut Lenzinger „ein Eins-zwei-drei-Passspiel, dann war er drin“ – zur 1:0-Führung. Schönau hielt dagegen und bekam nach einer halben Stunde einen Strafstoß zugesprochen. „Das Tor für die Gegner war ein Elfmeter, ein Handelfmeter im Sechzehner“, schilderte Lenzinger. Nihat Sahan übernahm die Verantwortung und glich in Minute 30 zum 1:1 aus. Der Schlagabtausch vor dem Seitenwechsel ging aber noch einmal an Baden: Yasin Ceylan traf in der 44. Minute zum 2:1, womit die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die Kabine gingen. Zur Pause war klar: Das Spiel hatte Tempo, Baden zeigte die reiferen Kombinationen, doch Schönau blieb mit schnellen Umschaltmomenten gefährlich.
Nach Wiederbeginn änderte sich am Bild nur wenig: Der BAC suchte weiter den Flügel, kombinierte ruhig und lauerte auf den entscheidenden Pass in die Tiefe. „Ein gutes Passspiel bei Baden, ein vollendeter Abschluss, um das 2:1 nach Hause zu bringen – mit guter Verteidigung in der zweiten Hälfte“, brachte es Lenzinger auf den Punkt. Baden hatte, so der Obmann, „sehr viele gute Chancen“, ließ die Vorentscheidung aber liegen. Dass es bis zuletzt eng blieb, schrieb er auch der beherzten Abwehrarbeit der Hausherren zu: „Die Verteidigung der anderen Mannschaft hat bis zum letzten Mann gekämpft. Sonst wäre es viel höher für den BAC ausgegangen.“ So blieb es bei einer intensiven Schlussphase, in der Baden ruhig verteidigte, wenig zuließ und die knappe Führung mit viel Fleiß und klarer Ordnung über die Linie brachte.
In seiner Analyse machte Helmut Lenzinger den Unterschied klar fest: „Die Entscheidung lag bei mehr Kampfgeist und bei mehr Willen, den Sieg zu holen.“ Auch den Gegner nahm er respektvoll wahr: „Bei Schönau waren einige sehr junge, sehr schnelle Spieler dabei. Aber mit Pässen, die zu kurz oder zu lang waren, konnten sie auf einen Torerfolg nicht zählen.“ Zum Unparteiischen meinte er: „Der Schiedsrichter war ziemlich solide. In manchen Situationen wirkte er etwas verwirrt, aber im Großen und Ganzen hat er ein gutes Spiel geführt.“ Unterm Strich überwiegt die Zufriedenheit: „Wir sind zufrieden mit dem 2:1.“ In der Tabelle untermauert der BAC mit nun 33 Punkten aus 20 Spielen Rang vier, während Schönau nach 21 Partien bei 11 Zählern bleibt und als Zwölfter weiter um jeden Punkt kämpft.