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„Wir müssen die Verletzungen in den Griff kriegen“ – Yildirim plant Neustart mit Tribuswinkel

FC Tribuswinkel

In der 2. Klasse Triestingtal zieht der FC AS Logistik Tribuswinkel nach einer Saison mit zwei Gesichtern Bilanz. Nach starkem Herbst und einem Zwischenhoch bis auf Platz zwei steht am Ende Rang zehn. Trainer Kenan Yildirim ordnet nüchtern ein: „In der Hinrunde waren wir sehr stark, da waren wir komplett. In der Rückrunde hatten wir viele Verletzte.“ Der Plan für die Sommerpause ist klar: frische Kräfte holen, Wunden lecken und im Herbst wieder voll angreifen.

Nahaufnahme Fußballschuhe und blaue Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Von starkem Herbst zum zähen Frühjahr

Tribuswinkels Saison lässt sich in zwei klar getrennte Phasen einteilen. In der Hinrunde hatte die Mannschaft viel vom Spiel, punktete regelmäßig und kletterte zeitweise bis auf Platz zwei. „In der Hinrunde waren wir sehr stark, da waren wir noch komplett“, sagt Kenan Yildirim, der den stabilen Lauf im Herbst nicht schönreden muss – er war sichtbar. Mit Beginn des Frühjahrs kippte das Bild. Die Ausfälle häuften sich, Automatismen gingen verloren, und am Ende blieb Platz zehn. „In der Rückrunde haben wir leider viele Verletzte gehabt, viele Ausfälle“, erklärt Yildirim die Delle ohne Ausflüchte. Für ihn steht fest: Erst wenn der Kader wieder voll ist, kommt auch die Konstanz zurück.

Kaderplanung zwischen Konstanz und frischem Blut

Die Liste der Blessuren war außergewöhnlich lang. „Seit Saisonanfang haben wir mehrere Verletzte. Ich denke, fünf Kreuzbandrisse und eine Sprunggelenksverletzung“, schildert Yildirim und dämpft zugleich Erwartungen an Sofortlösungen: „Ein paar Spieler werden im Sommer fit sein, die anderen brauchen noch länger.“ Konsequenz: punktuell nachschärfen. „Abgänge haben wir zurzeit keine. Zugänge werden wir auf jeden Fall haben. Wir werden mindestens zwei, drei Positionen neu besetzen“, kündigt der Coach an. Strukturell bleibt alles ruhig: „Nein, wir bleiben so weit gleich erhalten. Trainerteam sowie mannschaftlich wird’s keine Änderungen geben.“ Der Kern soll also stehen, aber an den entscheidenden Stellen will Tribuswinkel frische Beine und mehr Breite dazuholen, um auf Ausfälle künftig besser reagieren zu können.

Stimmung, Respekt – und der Blick nach vorne

Trotz des zähen Frühjahrs blieb die Gruppe beisammen. „Die Mannschaft ist natürlich nicht zufrieden mit den Ergebnissen. Dem Verein ist die Situation aber bewusst, und wir haben das Beste daraus gemacht“, fasst Yildirim zusammen. Lob bekommt die Truppe trotzdem: „Trotz der schwachen Rückrunde haben die Spieler ihr Bestes gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader.“ Als Maßstab nennt er einen Ligakonkurrenten: „Am meisten beeindruckt hat mich Felixdorf. Die haben eine kompakte und eingespielte Mannschaft.“ Für Tribuswinkel ist der Fahrplan gesetzt: „Wir können die Rückrunde abhaken. Wir schauen auf die neue Saison, hoffen, dass wir verletzungsfrei bleiben, und wollen nächstes Jahr sehr gut anfangen.“ Das Ziel ist, wieder an den Herbstschwung anzuknüpfen und stabil zu punkten.