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"Der Saisonstart ist das, wo wir wieder hinwollen" – SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II baut auf Kontinuität

SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II

In der 2. Klasse Triestingtal hat SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II die abgelaufene Saison mit 23 Punkten aus 24 Spielen auf Rang elf beendet. Trainer Mario Steinbacher richtet den Blick dabei aber vor allem auf zwei Themen: einen starken Start und einen späteren Bruch durch personelle Probleme. Für die kommende Spielzeit setzt der Verein bewusst auf Kontinuität, auf die Rückkehr zweier Ausfälle und auf die Entwicklung eines jungen Kaders.

Ball auf Rasen

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Der gute Start bleibt der Maßstab

Der Blick zurück fällt bei Mario Steinbacher klar zweigeteilt aus. Einerseits erinnert der Trainer an eine Phase, in der bei seiner Mannschaft vieles zusammengelaufen ist. "Wir hatten einen sehr guten Saisonstart und konnten in den ersten fünf, sechs Runden genau das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben", sagt er. In dieser Phase habe SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II als Team überzeugt, sich die Punkte geholt und in vielen Spielen genau das auf den Platz gebracht, was intern gefordert war. Gerade deshalb ist dieser Abschnitt für Steinbacher mehr als nur eine schöne Erinnerung. "Der Saisonstart war sicher das, wo wir heuer auch wieder hinwollen", betont er. Damit macht der Trainer deutlich, woran sich seine Mannschaft für die neue Saison orientieren will.

Verletzungen bremsten, der Kern bleibt zusammen

Warum dieser Schwung im weiteren Verlauf nicht in derselben Form gehalten werden konnte, spricht Steinbacher ebenfalls offen an. "Leider haben wir im Verlauf der Saison etwas mit Verletzungen und angeschlagenen Spielern zu kämpfen gehabt", sagt er. Für eine Mannschaft, die viel über Zusammenhalt, Rhythmus und Entwicklung kommt, war das ein Punkt, der spürbar ins Gewicht fiel. Umso wichtiger ist für den Trainer nun, dass es im Sommer keinen Umbruch gibt. "Wir konnten das gesamte Team halten. Das zeigt auch, dass die Mannschaft funktioniert und wir noch einiges mit dieser Mannschaft vorhaben." Auch abseits des Kaders bleibt vieles beim Alten. "Das Trainerteam wird identisch bleiben. Wir werden weiterarbeiten wie bisher", so Steinbacher. Die Linie ist damit klar: ruhig bleiben, zusammenbleiben und auf dem aufbauen, was schon gut funktioniert hat.

Rückkehrer sollen wie Neuzugänge wirken

Ganz ruhig ist die Lage im Sommer trotzdem nicht, denn auf einigen Positionen hofft man auf zusätzliche Möglichkeiten. "Wir sind mit einigen Spielern noch in Verhandlung, aber Stand heute ist noch keine Verpflichtung fixiert", sagt Steinbacher. Vieles deutet deshalb darauf hin, dass die wichtigsten Verstärkungen zunächst aus dem eigenen Bestand kommen werden. Besonders auf der Sechser-Position erwartet der Trainer Entlastung. "Wir hatten dort zwei langfristige Ausfälle. Beide Spieler sollten mit Saisonbeginn oder mit Trainingsauftakt wieder zu uns stoßen können und dadurch wie zwei Neuverpflichtungen für die Mannschaft wirken." Gerade in einem jungen Team kann das viel verändern, weil damit nicht nur Qualität zurückkommt, sondern auch mehr Stabilität und mehr Auswahl für zentrale Rollen im Spiel.

Junge Mannschaft soll weiter wachsen

Dass Steinbacher keinen einzelnen Spieler in den Vordergrund rücken will, passt zu seiner gesamten Einschätzung. "Bei uns ist das ein sehr junges Team, und die wachsen Monat für Monat", sagt er. Es gebe immer wieder Spieler, die gute Leistungen bringen, doch für den Trainer steht die Gruppe bewusst über allem. "Da will ich gar niemanden besonders hervorheben. Die Jungs geben Gas, und wir starten mit vollem Elan in die neue Saison." Auch der Blick auf die Liga fällt sachlich aus. Über Meister SC Pfaffstätten sagt Steinbacher: "Sie haben  die gesamte Saison über am konstantesten gespielt und sind ein verdienter Meister." Für SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II ist die Richtung damit klar. Der starke Start der vergangenen Saison soll wieder zum Maßstab werden, diesmal möglichst über einen längeren Zeitraum.