In der 2. Klasse Triestingtal hat ASK Blumau gegen SC Alland mit 0:1 verloren. Ein Treffer von Mirac Celebi kurz vor der Pause reichte den Gästen zu einem hart erarbeiteten Auswärtssieg. Allands Trainer Michael Heim sprach danach von einer umkämpften Partie mit leichten Vorteilen für seine Mannschaft. Blumau hielt das Spiel lange offen, am Ende gab für Heim aber vor allem der Glaube an den Sieg den Ausschlag.

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Viel trennte die beiden Teams über weite Strecken nicht, genauso schilderte es auch Heim nach dem Schlusspfiff. „Es war ein umkämpftes Spiel mit leichten Vorteilen für Alland“, sagte der Trainer und brachte damit den Verlauf auf den Punkt. Blumau machte es den Gästen nicht leicht und hielt die Partie lange offen. Die Entscheidung fiel dann unmittelbar vor der Pause: In der 45. Minute setzte Alland einen Angriff durch das Zentrum fort, der Ball wurde zur Seite gespielt und Mirac Celebi schloss laut Heim mit einem „platzierten Schuss ins Kreuzeck“ zum 0:1 ab. Mit diesem Treffer ging es auch in die Halbzeit, und genau dieser Vorsprung sollte am Ende reichen.
Dass Alland den knappen Vorsprung über die Zeit brachte, führte Heim vor allem auf die eigene Herangehensweise zurück. „Besonders gut funktioniert hat die disziplinierte Leistung und die taktische Einstellung der Mannschaft, auch in spielerischer Sicht“, erklärte er. Für den Trainer war das kein Sieg, der nur an einem einzelnen Moment hing, sondern an der Haltung seiner Mannschaft über die gesamte Spielzeit. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass im Offensivspiel noch mehr drinnen gewesen wäre. „Wir haben gute Chancen rausgespielt, aber im letzten Drittel nicht fertig gespielt und zu wenig Torabschlüsse gehabt“, sagte Heim. Gerade deshalb bekam der eine Treffer von Celebi noch mehr Gewicht, weil Alland aus seinen Möglichkeiten nicht mehr Kapital schlagen konnte.
Auch über Blumau sprach Heim mit Respekt. „Der Gegner war sehr kompakt in der Abwehr, hat gut umgeschaltet, unseren Spielfluss zerstört und wenig zugelassen“, sagte der Alland-Coach. Das erklärt auch, warum aus den leichten Vorteilen der Gäste kein deutlicherer Vorsprung wurde. Heim sah auf beiden Seiten zwar immer wieder Situationen, in denen man nicht mit jeder Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden war, insgesamt ordnete er die Leistung des Unparteiischen aber als „okay“ ein und sprach von einem fairen Spiel. In der Nachspielzeit gab es bei Alland noch zwei Ausschlüsse gegen Sahid Omar Osman und Erdem Yakin, am Ergebnis änderte das nichts mehr. Für Heim blieb ohnehin etwas anderes hängen: „Der unbedingte Siegeswille war zu spüren. Wir haben immer wieder daran geglaubt und deshalb auch verdient gewonnen.“ Mit dem 1:0 nimmt Alland drei Punkte mit und hält nach sechs Runden bei zwölf Zählern.