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Nach gutem Beginn völlig eingebrochen: Badener AC kassiert 0:4

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SC Alland
Badener AC

SC Alland hat am Samstag den Badener AC mit 4:0 besiegt. Trainer Amel Sistek sah die Ursache der klaren Niederlage vor allem im eigenen Einbruch nach ordentlichem Beginn. Die ersten Minuten seien noch gut gewesen, danach habe seine Mannschaft Zweikämpfe, Disziplin und Zugriff verloren und Alland das konsequent ausgenutzt.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Ordentlicher Beginn, dann war der Faden weg

Amel Sistek setzte bei seiner Analyse ganz am Anfang der Partie an. "Wir haben die ersten zehn, fünfzehn Minuten bis zum Gegentor richtig gut ins Spiel gefunden", sagte der Trainer. Genau diese Phase sei aber die Ausnahme geblieben. Mit dem 0:1 habe seine Mannschaft aus seiner Sicht aufgehört, das auf den Platz zu bringen, was sie sich vorgenommen hatte. "Nach dem ersten Gegentor haben wir aufgehört, Fußball zu spielen", sagte Sistek wörtlich. Danach habe sein Team die Tugenden vermissen lassen, die in so einer Partie nötig seien: zu wenig angenommene Zweikämpfe, fehlende taktische Disziplin, zu wenig Ballbesitz und schnelle Ballverluste. Dass Alland mit langen Bällen arbeiten würde, sei bekannt gewesen. Gerade dort habe seine Mannschaft aber nicht gut genug verteidigt und deshalb, wie Sistek klar festhielt, "verdient verloren".

Die Gegentore passten ins Bild des Nachmittags

Auch die vier Treffer ordnete der Badener Trainer sehr konkret ein. In der 14. Minute brachte Emre Babuscu die Gastgeber in Führung. Sistek schilderte die Szene so: "Der Freistoß aus 35 Metern knallt an die Latte und dann über den Rücken des Tormanns ins Tor." Für ihn sei dieser Ball "meiner Ansicht nach haltbar gewesen". Kurz vor der Pause erhöhte Muhammed-Ali Kölemen auf 2:0. Hier sprach Sistek von einem hohen Ball ins Zentrum, bei dem der Tormann nicht herauskam und dazu noch ein Missverständnis mit dem Außenverteidiger dazukam. Nach der Pause legten Mirac Celebi in der 53. Minute und Baris Arzuman in der 62. Minute nach. Für Sistek passte auch das ins Bild des Nachmittags. "Der entscheidende Knackpunkt war, dass wir die Zweikämpfe nicht angenommen haben", sagte er. Dazu komme, dass seine Mannschaft nicht umgesetzt habe, was vorher besprochen worden sei. "Wir haben keine Akzente gesetzt. Wir haben nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben", lautete sein Urteil. Viel Raum für Interpretation ließ der Trainer damit nicht. Für ihn war nicht eine einzelne Szene ausschlaggebend, sondern die Art, wie seine Elf nach dem Rückstand auftrat. Besonders hart fiel deshalb seine Antwort auf die Frage aus, was überhaupt nicht funktioniert habe: "Die ganze Einstellung zum Spiel war nicht in Ordnung." Aus Sicht des Trainers erklärt dieser Satz am besten, warum seine Mannschaft in Alland ohne Punkte blieb.

Keine Ausreden und ein ernüchternder Blick nach vorne

Diskussionen über äußere Umstände wollte Sistek gar nicht erst aufmachen. "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung", stellte er klar und schob sofort nach: "Wir haben uns selber das Leben schwer gemacht und verdient verloren." Viel Positives nahm er aus der Partie entsprechend nicht mit. "Die einzigen zehn, fünfzehn Minuten waren in Ordnung. Da haben wir gespielt. Alles andere war nicht in Ordnung", sagte der Trainer. Damit war seine Schlussbilanz so eindeutig wie das Ergebnis. Alland hält nach sieben Runden bei 15 Punkten und liegt auf Rang zwei, der Badener AC bleibt bei acht Zählern auf Platz acht. Für Sistek war nach diesem 0:4 jedenfalls klar, dass man mit einer solchen Leistung auswärts in dieser Liga keine Punkte holen kann.

2. Klasse Triestingtal: Alland : Badener AC - 4:0 (2:0)

  • 62
    Baris Arzuman 4:0
  • 53
    Mirac Celebi 3:0
  • 40
    Muhammed-Ali Kölemen 2:0
  • 14
    Emre Babuscu 1:0