In der 2. Klasse Triestingtal hat der SC Alland beim ASK Ebreichsdorf II einen 2:1-Auswärtssieg geholt. Für Trainer Michael Heim war der Erfolg verdient, auch wenn er am Ende knapper ausfiel, als es aus seiner Sicht nötig gewesen wäre. Alland kam gut hinein, ging vor der Pause in Führung und legte kurz nach dem Wechsel nach. Dass es bis zum Schluss spannend blieb, führte Heim vor allem auf die eigene Chancenauswertung zurück.

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Michael Heim schilderte nach dem Schlusspfiff einen Beginn, der aus seiner Sicht klar in Richtung seiner Mannschaft lief. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten gleich gute Tormöglichkeiten und sind dann verdient 1:0 in Führung gegangen“, sagte der Alland-Trainer. Nach zahlreichen Chancen und einer weiteren guten Möglichkeit direkt auf den Tormann blieb die frühe Belohnung zunächst noch aus, doch die Gäste blieben in dieser Phase das aktivere Team. In der 13. Minute machte es Christoph Hancke dann besser und brachte Alland mit 1:0 in Führung. Heim hatte schon in dieser Anfangsphase das Gefühl, dass die Partie in die gewünschte Richtung läuft: „Von Anfang an, weil wir spielbestimmend waren mit den deutlich besseren Möglichkeiten.“
Ganz einseitig war die Partie nach Heims Einschätzung trotzdem nicht. „In Summe war es eine offene Partie, auch mit Spielanteilen von einem starken Gegner“, sagte er über Ebreichsdorf II. Gerade deshalb war das zweite Tor für Alland besonders wertvoll. Taner Terzi erhöhte in der 54. Minute auf 2:0, und genau dieser Zeitpunkt war für Heim einer der Schlüsselmomente des Spiels. „Wichtig war der Führungstreffer, dass wir in Führung gegangen sind, und dann auch recht bald nach der Halbzeit das 2:0“, sagte der Trainer. Weil Alland in dieser Phase nicht konsequenter nachlegte, blieb die Tür aber offen. Benjamin Jonuzi verkürzte in der 90. Minute noch auf 1:2. „Wir hätten besser in der Chancenauswertung arbeiten müssen, dann wäre es ein deutlicherer Sieg geworden“, meinte Heim.
Dass die drei Punkte am Ende trotzdem nach Alland gingen, führte Heim vor allem auf die Arbeit seiner Mannschaft als Einheit zurück. „Unsere größte Stärke war die mannschaftliche Geschlossenheit, der Siegeswille, eine starke Bank und auch die Führung der Zweikämpfe“, sagte er. Gleichzeitig wollte er den Auftritt nicht schöner reden, als er war. Verbesserungspotenzial sieht der Trainer „auf jeden Fall in der Balleroberung, beim Umschalten und in der Chancenauswertung“. Auch den Gegner ordnete er respektvoll ein. Ebreichsdorf II sei „eine sehr junge Mannschaft mit gut ausgebildeten Spielern“, die in den Zweikämpfen dagegengehalten habe. Am Ergebnis änderte das nichts mehr: Alland nimmt den 2:1-Sieg mit, hält nach neun Runden bei 18 Punkten und liegt damit auf Rang drei.