In der 2. Klasse Triestingtal musste sich SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II gegen SC Schönau mit 2:1 behaupten, doch aus Sicht von Schönau-Trainer Christian Einberger hätte die Partie auch anders ausgehen können. Nach dem frühen Rückstand und dem späteren 0:2 kämpften sich die Gäste noch einmal heran, und Einberger hielt danach fest: „Ein Unentschieden wäre eigentlich verdient gewesen.“

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Für Schönau begann die Partie mit einem frühen Nackenschlag. Bereits in der 2. Minute brachte Belal Ahmadi die Hausherren mit 1:0 in Führung, und diesem Rückstand liefen die Gäste dann lange nach. Zur Pause stand es 1:0 für die SG, obwohl Einberger die Begegnung keineswegs als einseitig erlebte. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, wobei wir zeitweise sogar stärker waren als Klausen“, sagte der Trainer. Als Kelvin Nana Kwasi Yeboah in der 58. Minute auf 2:0 stellte, wurde die Aufgabe noch schwieriger. Schönau gab sich aber nicht auf, kam durch Justin Secco in der 64. Minute auf 2:1 heran und hielt damit zumindest die Hoffnung auf einen Punkt bis in die Schlussphase am Leben.
Der größte Gesprächspunkt blieb für Einberger allerdings das erste Gegentor. Der Schönau-Trainer machte keinen Rundumschlag gegen die Spielleitung, im Gegenteil: „Die Schiedsrichterleistung war im Großen und Ganzen in Ordnung.“ Beim 1:0 sah er die Situation aber dennoch anders. Aus seiner Sicht hatte sein Torhüter den Ball bereits sicher unter Kontrolle. „Für mich war das nicht regelkonform, weil unser Tormann beide Hände am Ball hatte und ihm der Ball dann rausgeschossen wurde“, erklärte Einberger. Genau darin lag für ihn auch der Knackpunkt dieser Partie. Weil seine Mannschaft nach seiner Einschätzung defensiv vieles richtig gemacht habe und die SG nur zu wenig Zwingendem kommen ließ, blieb bei ihm klar das Gefühl, dass ohne diese Szene zumindest ein Remis möglich gewesen wäre.
Entsprechend deutlich stellte sich Einberger nach dem Spiel vor seine Mannschaft. „Ich kann meiner Mannschaft überhaupt nichts vorwerfen“, sagte er und zählte dann gleich mehrere Punkte auf, die ihm gefallen hatten: den Kampfgeist, das saubere Halten der Positionen, das Verschieben gegen den Ball und das Attackieren aus der Ordnung heraus. Gerade darin sah er im Vergleich zu den vergangenen Wochen einen spürbaren Fortschritt. „Sie haben endlich das umgesetzt, was wir intensiv trainieren“, betonte der Trainer. Auch in den Laufduellen habe Schönau aus seiner Sicht oft Vorteile gehabt, zudem habe man den Gegner „sehr, sehr gut im Griff gehabt“. Dass es am Ende trotzdem nicht reichte, machte das 1:2 aus seiner Sicht besonders bitter. Gleichzeitig nahm der Trainer aber mit, dass seine Mannschaft diesmal vieles von dem auf den Platz brachte, was sie sich vorgenommen hatte. Sein Schlusssatz passte deshalb gut zu diesem Auftritt: „Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren und bin sehr, sehr stolz auf sie.“