Spielberichte

SV Neuaigen-Sportlicher Leiter Christoph Moser: „Die Stimmung ist sehr positiv – jetzt wollen wir angreifen“

SV Neuaigen

In der 2. Klasse Wachau/Donau blickt Christoph Moser, Sportlicher Leiter  des SV Neuaigen, auf die bisherige Hinrunde zurück. Nach Siegen gegen SK Tulbing und USV Furth, Niederlagen gegen SC Traismauer und SC Hadersdorf sowie einem Remis gegen SV Zwentendorf liegt Neuaigen mit elf Punkten auf Rang zehn. Im Gespräch betont Moser die Entwicklung seiner Mannschaft, die personellen Veränderungen und den positiven Geist im gesamten Verein. „Die Stimmung ist sehr positiv im Verein“, sagt der Coach. Seine Einschätzungen zeichnen das Bild eines Teams, das sich nach einem Trainerwechsel und sechs Neuzugängen neu sortiert, nach vorne blickt und in den kommenden Runden wieder angreifen will.

Gelber Fußball im Tornetz

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Heimstärke als Basis, Auswärtsschwächen als Baustelle

Moser zeigt sich mit den bisherigen Auftritten zuhause zufrieden: „Die Heimspiele waren grundsätzlich alle okay“, erklärt er. Deutlich kritischer fällt seine Auswärtsbilanz aus: „Auswärts gibt es sicher noch Verbesserungspotenzial.“

Vor allem auf fremdem Rasen ließ der SVN zuletzt Punkte liegen, während die Heimerfolge den Platz im Mittelfeld absicherten. Das belegen die jüngsten Resultate: Gegen SK Tulbing gelang ein wichtiger Sieg, die Niederlagen in Traismauer und Hadersdorf schmerzten. Immerhin holte man ein Unentschieden gegen SV Zwentendorf und schloss eine anspruchsvolle Serie mit einem Erfolg gegen USV Furth versöhnlich ab.

Mannschaft mit Charakter und Neuzugängen

Im Winter übergab Moser das Traineramt an Groher Patrick und leitete gemeinsam mit Groher eine behutsame Kaderanpassung ein. „Wir haben uns mit sechs Neuzugängen verstärkt“, sagt er. Die Neuen setzten zuletzt vor allem offensiv Akzente und sollen dem Team zusätzliche Impulse geben. Nur ein Stammspieler verließ den Verein.

Besonders positiv: Der gesamte Kader ist aktuell fit und einsatzbereit – eine solide Basis für den nächsten Saisonabschnitt. Zentral bleibt für Moser der Teamgeist: „Die ganze Mannschaft ist intakt, die ganze Mannschaft ist positiv. Der Charakter aller Spieler ist top.“

Blick auf die Konkurrenz und die kommenden Aufgaben

Beim Blick auf die Gegner sticht für Moser besonders der SC Hadersdorf heraus. „Für mich der stärkste Gegner in der Hinrunde war Hadersdorf, weil die eine Topmischung haben mit jungen, alten Spielern und offensiv sehr, sehr stark sind.“ Den direkten Vergleich verlor Neuaigen zwar, doch der Respekt vor der Qualität des Gegners ist groß.

Gleichzeitig überwiegt der Optimismus: „Wenn wir in allen Matches unser Potenzial abrufen, ist in Zukunft sicher viel, viel, viel möglich.“ Die 2. Klasse Wachau/Donau bleibt eng umkämpft – und Neuaigen will die jüngste Form nutzen, um in der Tabelle wieder Boden gutzumachen.