In der 2. Klasse Wachau/Donau blickt René Schilcher, Trainer von Langenrohr II, mit realistischem Optimismus auf die zweite Saisonhälfte. Nach einem durchwachsenen Herbst mit Platz neun sieht Schilcher deutliche Fortschritte in der Entwicklung seiner jungen Mannschaft. In den letzten fünf Partien holte Langenrohr II zwei Siege und zwei Remis bei nur einer Niederlage – ein Trend, der Selbstvertrauen gibt und Abstand nach unten schafft. Im Interview spricht der Coach über den Umbruch im Sommer, die starke Moral seines Teams und die Vorbereitung auf die Rückrunde.

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„Wir haben letztes Jahr im Sommer einige Startelfspieler verloren. Deswegen war der Start auch sehr holprig“, schildert Schilcher den Umbruch im Kader. Der Fokus lag darauf, eine junge, unerfahrene Mannschaft zu formen, die Zeit brauchte, um in den Rhythmus zu kommen. „Ab Mitte der Hinrunde sind wir dann in Fahrt gekommen und haben auch gepunktet“, fasst er zusammen.
Der Tabellenverlauf bestätigt diesen Trend: Nach einer Phase im unteren Drittel stabilisierte sich Langenrohr II Schritt für Schritt – getragen von einer positiven Entwicklung innerhalb des Teams mit vielen Nachwuchsspielern.
Die Winterpause nutzte Langenrohr II, um gezielt frischen Wind in den Kader zu bringen. Schilcher erklärt: „Es gab nur zwei Abgänge und einige Neuzugänge. Wir wollten damit Routine und Breite im Kader bringen und werden dadurch mehr Konkurrenzdruck haben.“ Trotz schwieriger Witterung startete das Team bereits Mitte Jänner in die Vorbereitung – mit Flexibilität und hoher Trainingsbeteiligung.
„Hier gilt ein großes Dankeschön an unseren Partner GymPlus (Fitnesscenter Langenrohr), der den gesamten Verein (KM I und II & die Jugend) über die ganze Saison - besonders in der Vorbereitung - unterstützt.“ Das Ergebnis: ein fitter, fokussierter, breiter aufgestellter Kader zum Start der Rückrunde.
Besonderen Wert legt Schilcher auf den Zusammenhalt: „Alle ziehen an einem Strang. Die Kameradschaft ist sehr gut und sie pushen sich gegenseitig“, betont der Trainer. Nach außen stehen stabile Rahmenbedingungen – ein verlässliches Umfeld, das in einer ausgeglichenen Liga den Unterschied machen kann. „Die 2. Klasse Wachau/Donau ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen“, so Schilcher.
Nach fünf Punkten aus den letzten drei Spielen und einer sichtbaren Formsteigerung blickt er optimistisch auf den Saisonstart Ende März: „Meine Jungs freuen sich schon irrsinnig – wir können es kaum erwarten, dass es wieder losgeht.“