Für Rene Schilcher, Trainer von Langenrohr II, war das Duell mit ESV Keyif Krems in der 2. Klasse Wachau/Donau geprägt von wechselnden Spielphasen und einer reifen Reaktion seiner jungen Mannschaft. „Wir haben viele Phasen des Spiels erlebt – kampfbetont, taktisch und auch spielerisch gute.“ Besonders die erste Hälfte sah er klar auf Seiten seines Teams: „Die erste Halbzeit hätten wir das Spiel eigentlich entscheiden müssen.“ Sein Fazit fiel ausgleichend aus: „Über 90 Minuten geht das Unentschieden in Ordnung. Taktisch haben wir es über die gesamte Spielzeit recht gut umgesetzt.“

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Schilcher betonte, dass seine Elf den Plan über weite Strecken auf den Platz brachte: „Wir haben den taktischen Plan recht gut umgesetzt.“ Im Ballbesitz sah er Vorteile: „Ich glaube, dass wir im Endeffekt mehr Kontrolle gehabt haben.“ Gleichzeitig blieb die Selbstkritik nicht aus: „Im letzten Drittel haben wir öfter falsche Entscheidungen getroffen und haben wir es zu häufig nicht sauber zu Ende gespielt. Dadurch konnten wir das Spiel nicht frühzeitig entscheiden.“
Die Anfangsphase brachte frühe Treffer auf beiden Seiten: Für Langenrohr II stellte Florian Hafenrichter in der 10. Minute auf 1:0, nur 1 Minute später glich Dzezahir Ismajli für ESV Keyif Krems zum 1:1 aus. Zur Effizienz sagte Schilcher: „Besonders in der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel eigentlich entscheiden müssen.“ Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe: „Die zweite Halbzeit war ein Hin und Her. Da hätte jede Mannschaft zwei Punkte mitnehmen können.“
Über die kompletten 94 Minuten inklusive 4 Minuten Nachspielzeit blieb es beim 1:1 – für Schilcher leistungsgerecht.
Einen klaren Akzent setzte Langenrohr II nach ruhenden Bällen: „Bei den Eckbällen waren wir sehr gefährlich. Leider hat uns die letzte Konsequenz gefehlt.“ Strittige Szenen sah der Trainer nicht – auf Nachfrage antwortete er knapp: „Nein.“ Über die Entwicklung seiner Mannschaft sprach er zuversichtlich: „Es war wichtig, dass wir als sehr junge, unerfahrene Truppe gegen eine Mannschaft mit viel Erfahrung irrsinnig viel gelernt haben. Für die Zukunft werden wir daraus sehr viel mitnehmen.“