Im Duell der 2. Klasse Wachau/Donau zwischen dem SV Zwentendorf und dem SK Tulbing zeigten die Gäste einen reifen Auswärtsauftritt mit viel Kontrolle und klarem Chancenplus. Tulbings Coach Stefan Griesslehner bilanzierte: „Bis auf die letzten fünf Minuten haben wir das Spiel kontrolliert und dominiert. In der Anfangsphase hätten wir ein, zwei Tore machen müssen, um früher in Führung zu gehen.“ Ein vergebener Elfmeter der Gastgeber in der 1. Halbzeit spielte Tulbing in die Karten. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste ihre Überlegenheit dann konsequenter – auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde.

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Griesslehner sah sein Team über weite Phasen klar vorne: „Bis auf die letzten fünf Minuten hatte Tulbing mehr Spielanteile – ein dominanter Auftritt.“ Beim Chancenverhältnis lag sein Team aus seiner Sicht deutlich vorn: „Wir hätten die Partie viel höher gewinnen und auch früher treffen müssen.“ Zur Pause stand es 0:0, doch nach Wiederbeginn verwandelte Tulbing die Kontrolle in Tore – der einzige Wermutstropfen aus Trainersicht: dass die Führung später fiel als erhofft und dass nach dem 2-0 aufgehört wurde zu spielen.
Nach Wiederbeginn stellte Jan Mayr in der 59. Minute auf 1:0, nur 3 Minuten später erhöhte Daniel Köpf auf 2:0 (62.). Zwentendorf musste nach einer Gelb-Roten Karte gegen Johannes Demmel (66.) in Unterzahl weiterspielen, kam aber durch Bernhardt Leinfellner in der 87. Minute noch zum 2:1-Anschlusstreffer. „Gegen Ende, wo es dann unnötigerweise noch einmal spannend wurde, hatten wir zwei Überzahlsituationen, die wir ganz schlecht ausgespielt haben“, haderte Griesslehner mit vergebenen Konterchancen.
„Eine durchaus harte, aber im Großen und Ganzen faire Partie“, fasste der Coach zusammen. Mit der Umsetzung der taktischen Vorgaben zeigte er sich zufrieden. Unterm Strich stand ein kontrollierter Auswärtsauftritt mit verdienter Führung nach der Pause, einer kurzen Nervenprobe am Ende – und der klaren Erkenntnis, dass die Effizienz vor dem Tor der nächste Hebel sein soll.