Beim Auftritt des ESV Keyif Krems gegen den SV Sieghartskirchen in der 2. Klasse Wachau/Donau schilderte Ilie Bejerita eine lebhafte Partie mit vielen Aktionen, in der seine Mannschaft über weite Strecken das Geschehen kontrollierte. Er betonte einen klaren Ballbesitzvorteil vor allem nach dem Seitenwechsel und berichtete von einer dominanten zweiten Halbzeit. Strittige Szenen sah er keine. Für die kommenden Aufgaben formulierte er einen klaren Schwerpunkt: die Chancenverwertung konsequenter auszunützen. Am Ende stand ein 4:1 – geprägt von Struktur, Ruhe und Kontrolle.

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„Es war sehr offen mit vielen Aktionen“, fasste Ilie Bejerita die Dynamik zusammen. Den Ton setzten die Kremser früh: Bereits in Minute 11 brachte Martin Turcar seine Farben nach einer Standardsituation mit 1:0 in Führung – genau jener Auftakt, den der Coach mit „früh getroffen“ beschrieb. Danach folgte jene Phase, die Bejerita klar abgrenzte: Der Gegner „hat so zwanzig, fünfundzwanzig Minuten relativ gut gespielt in der ersten Halbzeit“. In dieser Spanne musste Krems mehr investieren, blieb aber stabil und gewann bis zur Pause wieder die Oberhand. Der Halbzeitstand von 1:0 unterstrich den kontrollierten Zugang: wenig Risiko, klare Struktur und das Bewusstsein, dass der Plan greift.
Nach Wiederbeginn verschob sich das Kräfteverhältnis spürbar in Richtung der Heimmannschaft. „Wir hatten mehr Ballbesitz, zweite Halbzeit überhaupt“, ordnete Bejerita ein – und die Tore spiegelten diese Dominanz. Dzezahir Ismajli erhöhte in der 63. Minute auf 2:0, in Minute 79 setzte Denis Danca mit dem 3:0 nach, ehe Ismajli in der 83. Minute mit dem 4:0 seinen Doppelpack schnürte. „Wir haben das Spiel dann wieder aufgenommen und haben es bis zum Schluss kontrolliert. Überhaupt zweite Halbzeit komplett dominant“, so der Trainer. Aus der Ball- und Raumkontrolle wuchsen Ruhe am Ball, Passsicherheit und das konsequente Nutzen der Zwischenräume.
Individuelle Auszeichnungen verteilte der Coach nicht. „Nein, es hat die ganze Mannschaft sehr gut gespielt“, stellte Bejerita klar – ein Statement für Geschlossenheit und Rollenakzeptanz innerhalb der Elf. In der Schlussphase traf Michael Wimmer in der 86. Minute für Sieghartskirchen zum 4:1, am Gesamteindruck änderte das nichts: Stabilität, Zugriff und klare Entscheidungen im eigenen Ballbesitz prägten das Bild. Für die unmittelbare Zukunft steckt der Schwerpunkt bereits: „Chancenverwertung besser ausnützen.“ Trotz der vier Treffer bleibt die Messlatte hoch – Bejerita will die gezeigte Dominanz noch früher und nachhaltiger in Ergebnisse übersetzen.