Spielberichte

„Die beiden Tore vor der Halbzeit waren ausschlaggebend“ – Zwentendorf legt früh den Grundstein

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SV Neuaigen
SV Zwentendorf

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat sich SV Zwentendorf am Sonntag bei SV Neuaigen mit 3:1 durchgesetzt. Trainer Ronald Jirout machte nach der Partie vor allem die Anfangsphase und die Effizienz vor der Pause zum Thema. „Die beiden Tore vor der Halbzeit waren ausschlaggebend“, sagte er nach einem Spiel, in dem seine Mannschaft früh die Richtung vorgab und sich damit eine sehr gute Ausgangslage schuf.

Tormann beim Abstoß

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Doppelpack bringt Zwentendorf schnell auf Kurs

Jirout beschrieb den Auftritt seiner Mannschaft als spielbestimmend. Zwentendorf habe den Gegner „ab circa 35 Meter konsequent attackiert“ und sich damit viele Ballgewinne im Angriffsdrittel geholt. Genau darin sah der Trainer den roten Faden dieser Partie. Schon nach zehn Minuten brachte Leonardo Batista die Gäste in Führung, nur zwei Minuten später legte derselbe Spieler das 0:2 nach. Zur Pause stand damit genau jener Zwischenstand auf der Anzeigetafel, den Jirout später als entscheidend bezeichnete. Für Neuaigen war das ein früher Rückstand, für Zwentendorf die Bestätigung eines Plans, der laut Trainer von Beginn an gut aufging.

Defensiv stabil und im Umschalten gefährlich

Vor allem gegen den Ball war Jirout mit seiner Mannschaft zufrieden. „Unsere größte Stärke war, dass wir defensiv sehr gut gestanden sind“, sagte der Zwentendorf-Coach und verband das gleich mit dem zweiten Punkt, der ihm wichtig war: den Umschaltsituationen. Dort habe seine Elf die Möglichkeiten genutzt, die sich ergeben haben. Dass Neuaigen auf eigenem Platz unangenehm sein kann, stellte Jirout gar nicht in Abrede. „Der Gegner ist zu Hause auf seinem Platz sehr stark. Wir haben ihn aber grundsätzlich gut unter Kontrolle bekommen und das Spiel verdient gewonnen.“ Diese Einschätzung erklärt auch, warum der Trainer das 2:0 als den Moment nannte, in dem die Partie klar in Richtung der Gäste kippte.

Anschluss durch Domazet, Böck setzt den Schlusspunkt

Nach der Pause blieb das Spiel für Zwentendorf dennoch nicht völlig ohne Aufgabe. In der 68. Minute verkürzte Stipo Domazet für Neuaigen auf 1:2. Der Trainer blieb in seiner Analyse aber dabei, dass von Neuaigen spielerisch insgesamt wenig gekommen sei. Den endgültigen Schlusspunkt setzte erst in der 90. Minute Christoph Böck mit dem 1:3. Gerade weil der dritte Treffer so spät fiel, blieb für Jirout neben dem Sieg auch noch Raum für Kritik. „Verbesserungspotenzial sehe ich bei uns in der Chancenauswertung, weil wir die eine oder andere Chance liegen gelassen haben, und im Durchziehen unseres Matchplans über 90 Minuten“, sagte er.

Ein Sieg, der auch zur Tabelle passt

Unterm Strich stand für Zwentendorf ein Auswärtssieg, den der Trainer klar einordnete und der auch zur aktuellen Tabelle passt. Nach acht Runden hält die Mannschaft bei 19 Punkten und bleibt damit Zweiter. Jirout sprach nach der Partie weder von strittigen Szenen noch von Unruhe rund um den Spielverlauf, im Gegenteil: „Strittige Szenen gab es nicht und die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Für Zwentendorf ist das 3:1 damit mehr als nur ein ordentliches Resultat. Es war ein Spiel, in dem die frühe Führung, der gute Zugriff gegen den Ball und die stabile Defensive die Basis für drei Auswärtspunkte gelegt haben.

2. Klasse Wachau/Donau: Neuaigen : Zwentendorf - 1:3 (0:2)

  • 90
    Christoph Böck 1:3
  • 68
    Stipo Domazet 1:2
  • 12
    Leonardo Batista 0:2
  • 10
    Leonardo Batista 0:1