Spielberichte

Ruhig geblieben und die Chancen genutzt: Langenrohr II macht das 4:0 am Ende deutlich

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Langenrohr II
SG Haitzendorf/Grafenwörth II

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat Langenrohr II am Sonntag SG Haitzendorf/Grafenwörth II mit 4:0 geschlagen und damit einen Heimsieg eingefahren, der für Trainer René Schilcher vor allem auf Ruhe und klare Kontrolle zurückging. Der Coach sah seine Mannschaft von Beginn an am Drücker, nur im Abschluss ließ sie zunächst noch zu viel liegen. Weil Langenrohr aber am eigenen Plan festhielt, wurde aus der Überlegenheit am Ende auch ein deutliches Ergebnis.

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Foto von Chaos Soccer Gear auf Unsplash

Früh am Drücker, zur Pause schon klar vorne

Schon in den ersten Minuten war für Schilcher zu erkennen, in welche Richtung die Partie laufen würde. „Wir haben von Beginn an das Kommando übernommen und leider verabsäumt, dass wir in der ersten Halbzeit mehr Tore erzielen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau so stellte sich die erste Hälfte auch dar: Langenrohr hatte mehr vom Spiel, war die aktivere Mannschaft und brachte sich früh in eine gute Ausgangslage. In der 15. Minute sorgte Kevin Helmut Nyikos für das 1:0, in der 32. Minute kam mit dem Eigentor von Amel Mehmedovic das 2:0 dazu. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause, und Schilcher betonte, dass „von Beginn an klar war, dass das Spiel auf unserer Schiene läuft“. Das Ergebnis zur Halbzeit war damit verdient, auch wenn aus Sicht der Gastgeber schon zu diesem Zeitpunkt noch mehr möglich gewesen wäre.

Geduldig geblieben und nach der Pause nachgelegt

Den entscheidenden Punkt machte der Langenrohr-Coach nicht an einer einzelnen Szene fest, sondern an der Art, wie seine Mannschaft das Spiel weiter anging. „Der entscheidende Moment war, dass wir einfach ruhig geblieben sind, unsere Spielsituationen gesucht und dann doch die Torchance verwertet haben“, erklärte Schilcher. Genau diese Geduld zahlte sich nach der Pause aus. Die Gastgeber blieben am Drücker, verloren die Linie nicht und bauten den Vorsprung in der 73. Minute durch Martin Franz Kreitzer auf 3:0 aus. Zehn Minuten später stellte Lukas Halbritter auf 4:0 und machte den klaren Endstand fix. Dass die SG trotzdem nicht völlig auseinanderfiel, wollte Schilcher nicht unterschlagen. „Der Gegner hat bis zum Schluss an sich geglaubt und versucht, dagegenzuhalten“, sagte er. Gerade deshalb war für ihn wichtig, dass seine Mannschaft nicht hektisch wurde, sondern weiter sauber bei ihrem Spiel blieb.

Ballbesitz, gewonnene Zweikämpfe und ein klarer Unterschied

In seiner Analyse hob Schilcher vor allem die Kontrolle seiner Mannschaft hervor. „Wir haben sehr souverän gespielt, haben das Spiel im Griff gehabt, haben Ballbesitz gehabt und die Zweikämpfe gewonnen. Das Einzige, was uns gefehlt hat, war die Torchancenverwertung“, meinte der Trainer. Damit fasste er einen Auftritt zusammen, bei dem Langenrohr über weite Strecken den Ton angab und hinten wenig zuließ. Auch rund um die Spielleitung gab es für ihn keinen Anlass zur Diskussion. „Das Spiel war von Anfang an auf einer Linie, somit war es nicht schwer zu leiten“, sagte Schilcher. Den Unterschied zwischen den beiden Teams sah er klar bei seiner Mannschaft: „Der entscheidende Unterschied war, dass meine Mannschaft ihre spielerische Klasse, die Moral und den Spielplan heute gut umgesetzt hat.“ Mit dem 4:0 hält Langenrohr II nach acht Runden bei 16 Punkten und liegt damit auf Rang drei der Tabelle. Die SG Haitzendorf/Grafenwörth II bleibt bei drei Punkten und auf Platz elf, während Langenrohr den nächsten Beleg dafür geliefert hat, dass die Mannschaft in dieser Saison vorne mitmischen kann.

2. Klasse Wachau/Donau: Langenrohr II : SG Haitzendorf/Grafenwörth II - 4:0 (2:0)

  • 83
    Lukas Halbritter 4:0
  • 73
    Martin Franz Kreitzer 3:0
  • 32
    Eigentor durch Amel Mehmedovic 2:0
  • 15
    Kevin Helmut Nyikos 1:0