In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal feierte der SV Jauerling einen klaren 4:0-Heimsieg gegen den SKV St. Oswald. Die Hausherren hatten von Beginn an mehr vom Spiel und legten mit zwei Treffern vor der Pause den Grundstein. „Wir waren von Anfang an spielbestimmend“, betonte Sportchef Max Frohner, der vor allem die starke Arbeit gegen den Ball hervorhob. Nach dem Seitenwechsel legte Jauerling nach und brachte den Sieg sicher heim – der zweite Heimerfolg in Serie, der den Gastgebern sichtlich Selbstvertrauen gibt.

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Jauerling war sofort im Spiel, hielt den Ball in den eigenen Reihen und drückte St. Oswald tief in die eigene Hälfte. Die Gäste stellten dicht, lauerten auf Konter, doch die Heimelf verteidigte diese Ansätze sauber weg. Der erste große Stich fiel nach 26 Minuten: Ein Strafstoß für Jauerling, den René Lukac souverän verwandelte. „Das 1:0 war der wichtigste Moment, weil wir mit dem Tor im Rücken mehr Sicherheit hatten und kompakt bleiben konnten“, erklärte Frohner. Nur sieben Minuten später legten die Gastgeber nach. Nach einem sehr guten Eckball köpfte Nedzad Dedic zum 2:0 ein – genau so schilderte es Frohner: „Nach einem sehr guten Eckball hat er sich mit dem Kopf durchgesetzt und sehr schön abgeschlossen.“ Mit der 2:0-Pausenführung hatten die Hausherren das Geschehen im Griff, ohne hinten viel zuzulassen. „Wir haben das sehr gut wegverteidigt“, so der sportliche Leiter.
Auch im zweiten Durchgang blieb Jauerling das aktivere Team und setzte den nächsten Treffer zur passenden Zeit. In Minute 60 fuhr die Heimelf einen sauberen Konter, Daniel Reiter schloss zum 3:0 ab – der Deckel war praktisch drauf. St. Oswald bemühte sich weiter, suchte den schnellen Weg nach vorne, fand aber kaum Räume. „Wir haben hinten zu null gespielt, sauber verteidigt, kaum etwas anbrennen lassen. So richtig nennenswerte Abschlüsse fallen mir gar keine ein“, bilanzierte Frohner zufrieden. In der Nachspielzeit setzte Jauerling noch einen drauf: Erneut war René Lukac zur Stelle und stellte in Minute 90+2 auf 4:0. Frohner würdigte zugleich den Gegner: „St. Oswald ist immer sehr bemüht, sehr motiviert, faires Spiel.“ Die Zweikämpfe entschied an diesem Tag aber überwiegend Jauerling für sich.
Auch zum Unparteiischen fand Frohner klare Worte. „Grundsätzlich hat der Schiedsrichter das sehr gut gemacht. Meiner Meinung nach gibt es gar nichts auszusetzen“, sagte er und ergänzte nur eine kleine Szene ohne Vorwurf: „Eventuell hätte man vor der Pause noch einen zweiten Strafstoß wegen Handspiels geben können. Das war eine Fünfzig-Fünfzig-Entscheidung.“ Sportlich überwiegt nach dem 4:0 die Freude über die seltene Null hinten: „Zu null haben wir heuer nicht so oft gespielt.“
Und der Sieg zahlt auf das Heimgefühl ein. „Wir haben jetzt zu Hause wieder gewonnen, zweiter Sieg in Serie. Im Herbst waren wir daheim nicht stark – vielleicht starten wir jetzt einen Lauf.“ Zum Ausblick meinte er: „Nächste Woche gegen Yspertal wird es auswärts sicher nicht einfach, aber mit dem 4:0 im Rücken haben wir eine breite Brust und hoffen auf weitere Siege.“