In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal jubelte der USV Bleicher Weiten am Freitag über einen klaren 4:0-Heimsieg gegen den TSU Martinsberg. Der Gastgeber traf früh und legte nach der Pause entschlossen nach. Obmann-Stellvertreter Thomas Loidhold sprach von einem gelungenen Auftritt ohne Legionäre und hob das schnelle Führungstor hervor. "Wir wollten es allen beweisen, dass wir auch ohne Legionäre guten Fußball spielen können", sagte er nach dem Schlusspfiff und freute sich über die geschlossene Leistung seiner Mannschaft in einem Spiel, das gerade nach der Pause klar in ihre Richtung lief.

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Der USV Bleicher Weiten erwischte einen Traumstart. "Wir haben das Spiel sehr gut begonnen, sind früh in Führung gegangen", beschrieb Thomas Loidhold den Auftakt. Schon in der 5. Minute fiel das 1:0: Nach einer schönen Flanke von Lukas Höfinger köpfte Dominik Hellerschmid eiskalt ein – "das frühe 1:0 hat uns sicher geholfen", so Loidhold. Ganz ohne Gegenwehr blieb es dabei nicht, denn aus Sicht des Funktionärs hatte auch Martinsberg zu Beginn Gelegenheiten auf einen Treffer: "Die haben auch zu Beginn sehr viele Chancen gehabt." Zur Halbzeit stand es dennoch 1:0, und genau da setzte Weiten nach dem Seitenwechsel an. In Minute 54 erhöhte Alexander Weißengruber auf 2:0, nur drei Minuten später traf Höfinger selbst zum 3:0 (57.). Den Schlusspunkt setzte erneut Hellerschmid mit dem 4:0 in der 80. Minute – ein deutlicher Endstand nach einer entschlossenen zweiten Hälfte.
Ein Kernpunkt des Abends war für Loidhold die Aufstellung: "Wir haben uns entschieden, zukünftig ohne die Legionäre zu spielen. Wir haben die zwei Feldspieler zu Hause gelassen, und mit dem System 4-4-2 ist das sehr gut gegangen." Mit Dominik Hellerschmid als Doppeltorschützen sowie Treffern von Alexander Weißengruber und Lukas Höfinger trugen mehrere Spieler Verantwortung – Höfinger zudem mit der frühen Flanke vor dem 1:0. Loidhold betonte auch die Haltung seiner Truppe: "Ich glaube, dass wir es einfach mehr wollten als der Gegner. Wir wollten allen beweisen, dass wir auch ohne Legionäre Fußball spielen können."
Respekt gab es von Weitens Obmann-Stellvertreter auch für den Gegner. "Martinsberg hat zu Beginn viele Chancen gehabt und sich auch danach nicht aufgegeben", sagte Loidhold. Diskussionsstoff rund um den Schiedsrichter sah er nicht: "Eigentlich sehr gut. Ich hätte keine Situation gesehen, wo der Schiedsrichter etwas anders hätte machen sollen." Nach dem 4:0 richtet sich der Blick nach vorne: "Ich hoffe, dass der Aufschwung mitgenommen wird und dass wir nächste Woche in Ybbs genauso eine gute Leistung zeigen können." In der Tabelle hält Weiten aktuell bei 22 Punkten auf Rang neun, Martinsberg bei 13 Zählern auf Platz zwölf – ein Ergebnis, das dem Sieger spürbar Rückenwind für die kommende Aufgabe geben dürfte.