In der 2. Klasse Waldviertel Süd hat USV Klein-Pöchlarn am Freitagabend gegen USV Bleicher Weiten einen 3:1-Heimsieg gefeiert. Für Co-Trainer Philipp Haselbeck war vor allem die erste Halbzeit der Schlüssel: Sein Team führte zur Pause bereits 3:0, spielte "extrem souverän" und kam laut Haselbeck besonders über die linke Seite immer wieder zu guten Aktionen.

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Klein-Pöchlarn hat die Partie von Beginn an in die richtige Richtung gezogen und sich schon vor der Pause klar abgesetzt. In der 16. Minute brachte Sándor Szidor die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nachdem ein Eckball verwertet wurde. Nur drei Minuten später legte Krisztian Fülöp das 2:0 nach. Haselbeck verwies danach vor allem auf die linke Seite, über die im ersten Durchgang viel lief. Dazu kamen Flanken, mit denen sein Team Weiten immer wieder vor Probleme stellte. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann noch das 3:0, erneut durch Fülöp. Dieses Tor blieb dem Co-Trainer besonders in Erinnerung, weil es laut seiner Beschreibung ein Freistoß aus rund 25 Metern war, der genau im linken unteren Eck einschlug. "Das war der perfekte Abschluss der ersten Halbzeit", sagte Haselbeck, weil seine Mannschaft damit mit einem klaren Vorsprung in die Kabine ging.
So klar der Zwischenstand schon war, Haselbeck wollte den Sieg danach nicht allein an den drei Treffern festmachen. Für ihn lag der entscheidende Unterschied zwischen beiden Mannschaften in der Art, wie Klein-Pöchlarn als Kollektiv auftrat. "Der entscheidende Moment war auf jeden Fall der Zusammenhalt der Mannschaft und die positive Motivation", sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht, dass seine Elf technisch die besseren Akzente setzte und dem Gegner in diesem Bereich überlegen war. "Es hat jeder zusammengehalten, jeder für jeden gekämpft", betonte Haselbeck, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt sehr zufrieden war. Gerade in der ersten Halbzeit passte für ihn viel zusammen: das Spiel über außen, der Einsatz gegen den Ball und die Entschlossenheit, die guten Situationen auch zu nutzen. Deshalb sprach er auch von einem sehr souveränen Auftritt, der sich nicht nur im Ergebnis, sondern auch in der Spielanlage zeigte.
Ganz ohne Warnsignal verlief der Abend für Klein-Pöchlarn dennoch nicht. Haselbeck sprach von einem Schreckenmoment in den ersten Minuten nach einem eigenen Eckball, als Weiten nach einem schnellen Umschalten alleine auf den Tormann zulief. Dort hielt der Schlussmann der Gastgeber jedoch stark und verhinderte, dass die Gäste in Führung gingen. Genau in diesem Bereich sieht der Co-Trainer auch noch Luft nach oben. "Wenn wir einen Eckball für uns haben, dürfen wir nicht ins offene Messer laufen", sagte Haselbeck und meinte damit das Umschaltspiel nach eigenen Standards. An der grundsätzlichen Bewertung des Abends änderte aber auch das späte 3:1 durch Michael Fuchs in der 90. Minute nichts mehr. Haselbeck bezeichnete die Begegnung als ruhige Partie ohne große Aufregung, dazu lobte er auch den Unparteiischen als "extrem souverän". Unter dem Strich blieb damit ein verdienter Heimsieg, auf dem Klein-Pöchlarn aufbauen kann, wenn der Zusammenhalt und die klare Linie aus der ersten Halbzeit in den nächsten Spielen wieder auf den Platz gebracht werden.