Nach dem Heimsieg des SV Eibenstein gegen den SV Weitra in der 2. Klasse Waldviertel Zentral ordnet Philip Weinberger die Partie als abgeklärten Arbeitssieg mit klarer Handschrift ein. Er spricht von konsequenter Kompaktheit, einem Standardtreffer zum 1:0 (Torschütze: Stanislav Pacholik) und dem „guten Moment” fürs 2:0 (Torschütze: Tomas Tauber), lobt die faire Gangart samt souveräner Leitung und richtet den Blick bereits auf Allentsteig – bei allem Selbstvertrauen mit dem Credo, von Woche zu Woche zu denken.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Weinberger betonte die Disziplin seiner Elf vom Anpfiff weg: Eibenstein stand kompakt, ließ wenig zu und setzte gezielt auf Umschaltmomente. Entscheidend war, die Stärken des Gegners zu neutralisieren – insbesondere die vordere Achse mit Tobias Rozliwka und Ivo Pistek. Obwohl Weitra phasenweise etwas mehr Ballbesitz verzeichnete, blieb Eibenstein zielstrebiger. „Wir waren sicherlich die effizientere Mannschaft”, fasste Weinberger zusammen. Die Defensive arbeitete aufmerksam, Weitra fand nur selten Lücken.
Früh stellte Eibenstein die Weichen: In Minute 6 brachte Stanislav Pacholik sein Team nach einer einstudierten Variante mit 1:0 in Front – ein sehenswerter Volley zur Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken blieb die Marschroute unverändert: stabil stehen, Nadelstiche setzen. Nach einigen Halbchancen fiel die Vorentscheidung genau im richtigen Moment: In der 67. Minute erhöhte Tomas Tauber abgeklärt auf 2:0. „Wir haben das zweite Tor in einem guten Moment gemacht und waren am Ende der verdiente Sieger”, so Weinberger. Zur Pause hatte es 1:0 gestanden.
Die Partie war intensiv, aber jederzeit fair. Der Unparteiische nahm früh den Wind aus hitzigen Duellen, behielt die Kontrolle und lag mit seinen Entscheidungen sicher – strittige Szenen gab es keine. Mit dem Sieg im Rücken richtet sich der Fokus auf das Auswärtsspiel in Allentsteig. Weinberger erwartet eine zweikampfstarke Aufgabe, bleibt jedoch zuversichtlich: „Wir sind vorne dabei, wir wollen vorne bleiben – und wir denken von Spiel zu Spiel.”