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UFC Arbesbach triumphiert 4:1 in Groß-Siegharts – Trainer Stefan Eichhorn: „Der Schlüssel ist das ganze Team“

Groß-Siegharts
UFC Arbesbach

Nach dem Duell des SV Groß-Siegharts gegen den UFC Arbesbach in der 2. Klasse Waldviertel Zentral zeigte sich Stefan Eichhorn hochzufrieden mit Auftritt und Haltung seiner Mannschaft. „Ganz klar, dass das ganze Team verstanden hat, worum es geht. Es geht schlussendlich um einen Verein – und der 13., 14., 15. Spieler ist genauso wichtig wie der 1., 2., 3.“, betonte der Coach. Er sprach von schwierigen Platzbedingungen, einem intensiven Ringen um Spielkontrolle und einem klaren Teamgedanken als Triebfeder. Sein Fazit fiel knapp, aber eindeutig aus: „Schlussendlich war’s gerecht.“ 

Fußball und die Beine von zwei Spielern unterschiedlicher Mannschaften

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Mehr Chancen aus dem Spiel, Standards als Gefahr

Eichhorn legte den Fokus auf das, was seine Elf mit und gegen den Ball zeigte: „Torchancen hatten wir die besseren. Groß-Siegharts war über Standards immer gefährlich, aber aus dem Spiel heraus haben wir uns die besten Möglichkeiten erspielt.“ Genau diese Balance prägte die Schlüsselminuten: Kurz vor der Pause traf Lukas Vacek (45.) zur 1:0-Führung, nach dem Seitenwechsel erhöhte Michael Pilz (50.) auf 2:0. Dann verkürzte Lukas Kopecky (57.) für die Hausherren auf 2:1, ehe Johannes Bauer (71.) auf 3:1 stellte und Bastian Hahn (78.) schließlich mit dem 4:1 den Deckel draufmachte. Für Eichhorn war es die Bestätigung, dass sein Team die entscheidenden Räume fand, während die Gastgeber über ruhende Bälle gefährlich blieben.

Holpriger Untergrund, wachsender Zugriff

Dass sich Arbesbach den Rhythmus erarbeiten musste, führte der Coach auch auf die Bedingungen zurück: „Wir haben uns zu Beginn schwergetan. Der Platz war sehr uneben und holprig – das hat unserer Spielweise nicht in die Karten gespielt. Aber im Laufe des Spiels hatten wir dann mehr Spielanteile.“ Die Entwicklung vom zähen Beginn zum spürbaren Übergewicht war für ihn einer der zentralen Aspekte dieses Auswärtstages. Mit zunehmender Spieldauer setzten sich Struktur und Klarheit im Arbesbacher Spiel durch, während Groß-Siegharts vor allem über Standards Akzente setzte. Das Gesamtbild fasste Eichhorn knapp zusammen: „Schlussendlich war’s gerecht.“

Respekt für den Gegner, klarer Matchplan – und der Blick nach vorn

Eichhorn wollte den Kontrahenten nicht pauschal bewerten, würdigte aber dessen Potenzial und erklärte zugleich die eigene Herangehensweise: „Es steht mir nicht zu, Groß-Siegharts zu bewerten, aber sie haben Qualität. Sie spielen mit fünf Legionären, und auch aus den einheimischen Reihen kommen Spieler mit Potenzial. Momentan läuft es halt nicht so. Wir haben die Chance genutzt. Wir wussten: Wenn wir ein Tor schießen oder vielleicht noch ein zweites, wird’s richtig schwer für Groß-Siegharts – das war unser Matchplan.“ Persönliche Auszeichnungen stellte er bewusst hintan und hob stattdessen das Kollektiv hervor – jene Haltung, die er zuvor ausführlich beschrieben hatte. Für die unmittelbare Zukunft bleibt der Fokus eng: „Woche für Woche gibt’s etwas Neues. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Jetzt wartet eine ordentliche Trainingswoche, in der wir uns einiges erarbeiten. In dieser Liga liegt alles eng beieinander – wir müssen Woche für Woche das Beste herausholen.“

2. Klasse Waldviertel Zentral: Groß-Siegharts : Arbesbach - 1:4 (0:1)

  • 78
    Bastian David Hahn 1:4
  • 71
    Johannes Bauer 1:3
  • 57
    Lukas Kopecky 1:2
  • 50
    Michael Pilz 0:2
  • 45
    Lukas Vacek 0:1