In der 2. Klasse Waldviertel Zentral trennte sich der USV Windigsteig vom USC Jungwirth Rappottenstein mit 2:2. Nach offenem Beginn legten die Hausherren zweimal vor, ehe die Gäste jeweils zurückschlugen. Obmann Alexander Irschik sah ein leistungsgerechtes Remis und hob vor allem die Torhüter hervor. Er sprach von verpassten Chancen seiner Elf, aber auch von sauberen Umschaltmomenten – am Ende eine Punkteteilung, mit der beide Seiten leben konnten und die zum Spielverlauf passte.

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„Es ist von Beginn an hin und her gegangen“, fasste Alexander Irschik den Start treffend zusammen. Aus seiner Sicht kam Rappottenstein zuerst besser rein und hatte die ersten Möglichkeiten, ehe Windigsteig mutiger wurde. Ein Beispiel nannte er klar: „Nach einem Distanzschuss von Daniel Lerch konnte Hammerl nur nach vorne abwehren – der Nachschuss ging aus guter Position daneben.“ Kurz darauf belohnte sich Windigsteig dann doch: In Minute 31 traf Daniel Lerch zum 1:0. Die Freude hielt allerdings nicht bis zur Pause, denn Martin Repa besorgte in der 39. Minute den schnellen Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen – ein Zwischenstand, der die ausgeglichene erste Hälfte gut abbildete.
Nach dem Wechsel erwischte Windigsteig den besseren Start und ging erneut in Front. In Minute 52 schloss Vaclav Vasicek zum 2:1 ab – wieder ein Treffer nach einem schnellen Umschalten. „Die Defensive stand kompakt und unsere Umschaltmomente haben gut funktioniert“, erklärte Irschik und ergänzte: „Wir hatten Konterchancen, aus denen Tore herausgeschaut haben.“ Rappottenstein blieb aber das aktivere Team im Ballbesitz und suchte beharrlich den Ausgleich. Der fiel in der 76. Minute erneut durch Martin Repa, der damit beide Treffer der Gäste erzielte. Windigsteig musste in der Schlussphase umstellen, wodurch vorne etwas Präsenz verloren ging – die Gäste kamen dadurch noch zu Möglichkeiten, ohne den Sieg einzutüten.
In seiner Analyse blieb Irschik deutlich: „Der Gegner war spielstärker, hatte mehr den Ball und zum Ende hin die besseren Möglichkeiten – auch weil wir wechseln mussten.“ Den Ausschlag für das Remis sah er vor allem zwischen den Pfosten: „Ich denke, das 2:2 geht absolut in Ordnung. Beide hatten gute Möglichkeiten und zwei starke Tormänner, die etliche Chancen gehalten haben.“ Auch der Unparteiische bekam ein Lob mit auf den Weg: „Schiedsrichter Osmanovic hat das gut gemacht.“ Mit dem Punkt bleibt Windigsteig im gesicherten Mittelfeld, ebenso Rappottenstein. Für die nächsten Aufgaben nimmt der USV die Stabilität aus der Defensive und die gefährlichen Umschaltmomente mit.