Zum Auftakt der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat sich SV Eibenstein zuhause mit 2:0 gegen USV Allentsteig durchgesetzt. Nach einem torlosen ersten Abschnitt kippte die Partie direkt nach Wiederbeginn in Richtung der Hausherren. Sportlicher Leiter Georg Janda sprach von einem erwartbar schweren Auftakt und sah den frühen Treffer nach der Pause als Schlüsselmoment, weil er seiner Mannschaft in einer lange offenen Partie die nötige Sicherheit gab.

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Dass es kein leichter Start in die neue Saison werden würde, hatte Janda schon erwartet. Entsprechend ordnete er die 90 Minuten auch ein: „Es war das erwartet schwere Auftaktspiel gegen eine kämpferisch gut eingestellte Allentsteiger Mannschaft.“ Gerade in der ersten Hälfte sah der Eibensteiner Funktionär eine Partie auf Augenhöhe, in der keine Mannschaft entscheidend davonziehen konnte. „Die erste Halbzeit war aus meiner Sicht sehr ausgeglichen“, sagte Janda. Dass es mit einem 0:0 in die Pause ging, hatte aus Sicht der Gastgeber aber auch mit dem eigenen Tormann zu tun. Janda betonte ausdrücklich, dass dieser Eibenstein vor einem Rückstand bewahrt habe, „indem er alleine gegen den Stürmer zweimal klären konnte“. Schon an diesen Szenen zeigte sich, dass Allentsteig wie angekündigt ein unangenehmer Gegner war und den Hausherren in der Anfangsphase alles abverlangte.
Die entscheidende Zäsur kam dann praktisch mit dem Wiederanpfiff. Bereits in der 46. Minute brachte Bernhard Silny Eibenstein mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor hob Janda im Gespräch als Knackpunkt hervor. „Der Führungstreffer gleich nach der Halbzeitpause gab uns dann die nötige Sicherheit“, sagte er. Ganz erledigt war die Partie damit aber noch nicht. Janda schilderte, dass Allentsteig nach dem Rückstand noch einmal Druck machte und sich weiterhin als „junge, bissige Mannschaft“ präsentierte. Der Gegner blieb also im Spiel und hielt die Begegnung offen, auch wenn Eibenstein mit dem 1:0 im Rücken etwas ruhiger agieren konnte. In Jandas Zusammenfassung blieb es deshalb trotz Führung lange „in Summe eine ausgeglichene Partie“, in der erst der weitere Verlauf den Ausschlag zugunsten der Gastgeber brachte.
Je länger die zweite Halbzeit dauerte, desto mehr bekam Eibenstein die Begegnung laut Janda in den Griff. „Die letzte halbe Stunde konnten wir dann doch das Zepter in die Hand nehmen“, erklärte er. Ein wichtiger Punkt war für ihn dabei auch die Bank. „Mit der Einwechslung unseres Mario Brunner wurde die Defensive noch mal gestärkt und wir konnten aus der gesicherten Abwehr dann relativ gut nach vorne spielen“, so Janda. Diese größere Stabilität war aus seiner Sicht ein wesentlicher Unterschied in der Schlussphase. In der 87. Minute fiel dann auch die Entscheidung: Stanislav Pacholik stellte auf 2:0. Janda beschrieb den Treffer als Angriff nach einem „tollen öffnenden Pass von Mario Brunner“, nach dem der Stürmer relativ frei vor dem Tormann trocken abschloss. Dazu passte auch seine Einschätzung zum Finish: „Gegen Ende hin haben unsere zwei Stürmer dann den Unterschied ausgemacht.“
So zufrieden Janda mit dem Ergebnis und den ersten drei Punkten auch war, nur beim Lob ließ er es nicht bewenden. „Die kämpferische Einstellung war top“, sagte er, verwies aber gleichzeitig darauf, dass nach einigen Neuzugängen im Sommer noch nicht in jedem Moment alles perfekt ineinandergreife. „Da fehlt vielleicht noch in manchen Momenten die Abstimmung, in Summe aber ein guter Start für uns.“ Auch das Fehlen des Spielmachers habe die Mannschaft nach seiner Einschätzung ordentlich kompensiert. Über den Gegner fand Janda ebenfalls klare und respektvolle Worte. Allentsteig sei „eine bissige Mannschaft, gut eingestellt vom Trainer, aggressiv, aber fair im Zweikampf“ und zudem eine junge Truppe mit Potenzial. Diskussionen um einzelne Entscheidungen gab es für ihn keine. „Der Schiedsrichter hatte das Spiel neunzig Minuten im Griff“, meinte Janda. Für Eibenstein bleibt damit unter dem Strich ein gelungener Auftakt, der Selbstvertrauen geben dürfte, auch wenn der Sportliche Leiter genau weiß, dass in dieser Liga noch einige ähnlich enge Spiele warten werden.