In der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat FC Autohaus Hörmann Heidenreichstein gegen UFC AMON Langschlag einen 3:2-Heimsieg geholt. Nach dem frühen Rückstand blieb die Heimmannschaft laut Christian Domini bei ihrem Plan, kam noch vor der Pause zum Ausgleich und legte nach Seitenwechsel bis auf 3:1 nach. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal eng.

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Für Heidenreichstein begann die Partie alles andere als angenehm. Schon in der 4. Minute brachte Tobias Glaser die Gäste mit 1:0 in Führung, und Christian Domini machte danach kein Hehl daraus, dass dieses Tor ein echter Wirkungstreffer war. „Wir sind eigentlich gut in die Partie gestartet, haben dann leider schnell einen Gegentreffer bekommen durch ein Traumtor“, sagt Christian Domini nach dem Schlusspfiff. Entscheidend war aus seiner Sicht aber, dass seine Mannschaft danach nicht die Linie verlor. „Wir haben uns von unserem Spielplan nicht abbringen lassen“, betonte Domini. Bis kurz vor der Pause habe Heidenreichstein das Spiel übernommen, sei die dominierende Mannschaft gewesen und habe sich in der 42. Minute durch Lukas Flicker mit dem 1:1 belohnt.
Dass dieses 1:1 für die Gastgeber enorm wichtig war, stellte Domini klar heraus. „Der Ausgleich noch vor der Pause war einer der wichtigsten Momente im Spiel“, meinte er, und genau so entwickelte sich die Partie dann auch weiter. Den Treffer beschrieb er als sauber herausgespielte Aktion: „Das 1:1 war super rausgespielt, mit einem Stanglpass in die Mitte.“ Nach dem Seitenwechsel blieb Heidenreichstein am Drücker und drehte die Partie endgültig. Michael Apfelthaler traf in der 65. Minute zum 2:1, laut Domini „schön von der Seite ins lange Eck geschlenzt“. Als Jiri Prchal in der 76. Minute auf 3:1 stellte, schien der Weg für den Heimsieg frei. Ganz durch war die Sache aber noch nicht, weil David Kitzler Langschlag in der 87. Minute noch einmal auf 2:3 heranbrachte.
Gerade deshalb fiel die Analyse der Gastgeber zweigeteilt aus. Über weite Strecken war Domini mit seiner Mannschaft sehr einverstanden, zum Schluss allerdings nicht mehr in jedem Punkt. „Bis kurz vor Schluss hat das komplette Kollektiv funktioniert“, sagte er und sprach damit die Geschlossenheit an, mit der Heidenreichstein das Spiel nach dem frühen Rückstand wieder an sich gezogen hatte. Nach dem 3:1 sei diese Sicherheit aber verloren gegangen. „Ganz zum Schluss haben wir nach dem 3:1 unseren Faden verloren“, erklärte Domini. So wurde aus einer Partie, die lange unter Kontrolle schien, doch noch einmal ein enger Nachmittag. Auch über den Gegner verlor er kein schlechtes Wort. Langschlag sei ein „sehr guter Gegner“, „läuferisch stark“ und als „junges, dynamisches Team“ eine Mannschaft, die sich in dieser Liga noch weiterentwickeln werde.
Diskussionen um die Spielleitung wollte der Heidenreichsteiner Funktionär gar nicht erst aufkommen lassen. Im Gegenteil: „Die Schiedsrichterleistung war über die kompletten 90 Minuten für beide Seiten sehr gut. Er hat keine Hektik aufkommen lassen und seine Linie durchgezogen“, sagte Domini und verteilte damit auch an den Unparteiischen ein klares Lob. Einen ernsten Nebenton gab es nach dem Abpfiff dennoch, weil sich Jonas Hofstetter nach Angaben der Gastgeber verletzt haben dürfte. „Dem wünschen wir natürlich alles Gute und schnelle Genesung“, sagte Domini. Sportlich steht für Heidenreichstein nach fünf Runden nun ein Konto von neun Punkten zu Buche, Langschlag hält bei acht. Für die Gastgeber war dieser 3:2-Erfolg damit nicht nur wegen des Spielverlaufs, sondern auch für den Blick auf die Tabelle ein wichtiger Nachmittag.