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"Weitra war aggressiver und hatte mehr Wille" – Simon ordnet Heidenreichsteins 2:4 ein

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Heidenreichstein
SV Weitra

In der 2. Klasse Waldviertel Zentral musste sich FC Autohaus Hörmann Heidenreichstein dem SV Weitra mit 2:4 geschlagen geben. Trainer Adolf Simon sah nach dem Spiel vor allem den Unterschied darin, dass die Gäste mehr Aggressivität, mehr Energie auf den Platz brachten und den Sieg aus seiner Sicht vor allem mit größerem Willen erarbeiteten.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Rückstand, aber schnelle Antwort

Die Partie begann für Heidenreichstein gleich mit einem Rückschlag. Schon in der 5. Minute brachte Ivo Pistek die Gäste mit 1:0 in Führung. Wirklich überraschend kam dieser Start für Adolf Simon nach dem Spiel nicht. Der Trainer sagte offen: "Es hat sich von der ersten Minute an abgezeichnet, dass wir heute nicht unbedingt den optimalen Tag haben." Trotzdem fand Heidenreichstein zunächst noch eine Antwort. In der 15. Minute glich Ondrej Tomovic zum 1:1 aus und brachte die Gastgeber damit wieder zurück in die Partie. Gerade deshalb war die Anfangsphase eine, in der das Ergebnis noch offen wirkte, auch wenn Simon das Grundgefühl hatte, dass Weitra insgesamt bissiger und präsenter unterwegs war.

Weitra nützt die Phase vor der Pause

Nach dem Ausgleich gelang es Heidenreichstein aber nicht, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Weitra blieb dran und legte noch vor der Pause entscheidend vor. In der 21. Minute traf Jiri Novotny zum 2:1 für die Gäste, zehn Minuten später erhöhte Tobias Rozliwka auf 3:1. Gerade dieses dritte Gegentor hob Simon nach dem Spiel noch einmal hervor. "Speziell das dritte Tor war im Konter", sagte er und machte damit klar, dass seine Mannschaft auch in diesen Momenten nicht sauber genug agierte. Insgesamt sah der Trainer den Unterschied vor allem in der Art, wie beide Mannschaften das Spiel annahmen. "Weitra war ganz einfach aggressiver", sagte Simon. Dazu kam aus seiner Sicht, dass seine Elf im Vergleich zur Vorwoche auf ganz andere Bedingungen traf: "Wir waren ein bisschen geblendet vom letzten Spiel, weil wir da viel Platz gehabt haben. Das war gegen Weitra nicht möglich, weil sie ganz einfach aggressiver waren und mehr Wille am Platz gehabt haben."

Der Anschluss gelingt, der Ausgleich bleibt aus

Mit dem 1:3 zur Pause war die Aufgabe für Heidenreichstein klar schwerer geworden, erledigt war sie aber noch nicht. Die Gastgeber kamen in der zweiten Hälfte noch einmal heran, als Carl Strohmayer in der 69. Minute auf 2:3 verkürzte. Der Ausgleich gelang aber nicht mehr. Stattdessen sorgte Ivo Pistek in der 80. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag für die Entscheidung und stellte den Endstand her.

Simon sucht die Gründe bei der eigenen Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff legte Simon den Finger vor allem auf die eigene Leistung und nicht auf Nebenschauplätze. "Die andere Mannschaft hat ganz einfach viel mehr Willen, viel mehr Energie auf den Platz gebracht und ganz einfach mehr wollen gehabt", sagte er. Ebenso deutlich fiel seine Einschätzung zum Auftritt des Gegners aus: "Sie sind als Mannschaft sehr geschlossen aufgetreten und waren bereit, mehr für den Punkt zu arbeiten als wir." Eine Diskussion über den Unparteiischen wollte der Trainer gar nicht erst aufmachen. "Zur Schiedsrichterleistung gibt es nichts zu diskutieren. Die war in Ordnung", stellte Simon klar. So bleibt unter dem Strich eine Niederlage, die Heidenreichstein laut eigenem Trainer nicht wegen einzelner Zufälle, sondern wegen eines insgesamt schwächeren Auftritts einstecken musste. Weitra verbessert sich damit nach sieben Runden auf 14 Punkte und Rang drei, Heidenreichstein hält bei 12 Zählern und bleibt Fünfter.

2. Klasse Waldviertel Zentral: Heidenreichst. : Weitra - 2:4 (1:3)

  • 80
    Ivo Pistek 2:4
  • 69
    Carl Strohmayer 2:3
  • 31
    Tobias Rozliwka 1:3
  • 21
    Jiri Novotny 1:2
  • 15
    Ondrej Tomovic 1:1
  • 5
    Ivo Pistek 0:1