In der 2. Klasse Wechsel steht Andreas Renner mit seinem FC Mönichkirchen nach einer schwierigen Herbstserie am Tabellenende. Nur sechs Punkte aus elf Spielen und eine lange Verletztenliste prägen die Zwischenbilanz. Dennoch blickt der Trainer optimistisch auf das Frühjahr: Sein Ziel sind eine klare Leistungssteigerung, mehr Stabilität im Kader und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Während im Herbst Niederlagen gegen Teams wie FC St. Egyden/Stfd., SC Aspang, Gloggnitz II und USC Krumbach schmerzten, sorgte zumindest der Sieg gegen ATSV Puchberg kurz vor der Winterpause für Auftrieb im Lager der Mönichkirchner.

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Renner sprach im Interview offen über die besonderen Herausforderungen der Hinrunde: „Wir haben von Anfang an mit vielen Verletzungen zu kämpfen gehabt und konnten kein einziges Mal mit der Aufstellung spielen, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Besonders der Ausfall von Bastian Sinnreich, der nach einer Operation am Schlüsselbein die gesamte Vorbereitung verpassen wird, trifft das Team hart.
Auch ein junger Spieler aus Mönichkirchen fällt noch etwa einen Monat aus. Diese personellen Rückschläge sollen in der Winterpause durch gezielte Maßnahmen kompensiert werden. „Wir werden in der Vorbereitung hart arbeiten, damit wir uns verbessern“, betont der Coach.
Um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen, hat Mönichkirchen den Kader punktuell verstärkt. Luka Kurecki hat den Verein verlassen, dafür wurden gezielt Neuzugänge geholt, die neue Impulse setzen sollen. Trotz der bescheidenen Punkteausbeute sei die Stimmung im Verein und in der Mannschaft „sehr gut“. Renner lobt die Einstellung seines Teams: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir uns deutlich verbessern.“
Besonders hervorheben wollte er Christian Wolf, der mit seinem organisatorischen Engagement zur positiven Atmosphäre beiträgt. Wolf richtet regelmäßig ein Hallenturnier bei einem befreundeten Klub aus, das die Mannschaft zusätzlich zusammenschweißt. Auch gemeinsame Ausflüge, etwa der Besuch eines Fußballspiels in München, stärken laut Renner das Wir-Gefühl.
Unter den Gegnern der bisherigen Saison hat Renner vor allem SC Aspang beeindruckt: „Aspang spielt sehr diszipliniert in der Verteidigung und nutzt die Fehler der Gegner eiskalt aus.“ Die klare Struktur und Effizienz des Tabellenführers dienen für Mönichkirchen als Vorbild, wie man aus einer kompakten Defensive heraus zu mehr Punkten kommen kann. Der Trainer macht keinen Hehl daraus, dass die aktuelle Bilanz nicht zufriedenstellend ist, sieht aber im vergrößerten Kader und dem starken Teamgeist die Basis, um in der Rückrunde aufzuholen.
„Im Frühjahr wollen wir das ändern“, sagt Renner entschlossen. Nach elf gespielten Runden steht der FC Mönichkirchen mit sechs Punkten auf Rang elf, punktgleich mit ASK Ternitz und vor dem Schlusslicht ATSV Puchberg. Doch die Vorfreude auf den Neustart überwiegt: Mit einem fitteren Kader, voraussichtlichen Rückkehrern wie Bastian Sinnreich und der neuen Motivation aus der Wintervorbereitung will Renner seine Mannschaft Schritt für Schritt aus der unteren Tabellenzone führen.