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SC Neunkirchen, Trainer Ovidiu-Cosmin Petelean: „Mit Freude zurück im Titelrennen“

SC Neunkirchen

In der 2. Klasse Wechsel hat Ovidiu-Cosmin Petelean den SC Neunkirchen zur Saisonhalbzeit in eine aussichtsreiche Position geführt. Nach elf Spielen liegt der Verein mit 24 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, nur sechs Zähler hinter Spitzenreiter Aspang. Die vergangenen Wochen machten Lust auf mehr: Vier Siege in Serie gegen den ASK Ternitz, Gloggnitz II, Hochneukirchen und den USC Krumbach festigten Rang zwei, ehe die Auswärtsniederlage in Natschbach die Erfolgsserie stoppte. Im Interview zieht Petelean ein positives Fazit der Hinrunde, spricht über die gestiegene Qualität im Kader, wichtige Rückkehrer und die Spannung im Titelkampf.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Stabilität und Aufschwung nach dem Umbruch

Petelean betont, dass die Stimmung im Verein nach dem Abstieg wieder spürbar positiv ist: „Ich freue mich, dass die Mannschaft nach dem Abstieg wieder Enthusiasmus und Freude am Fußball gefunden hat.“ Besonders hebt er hervor, dass junge Spieler wertvolle Einsatzminuten im Erwachsenenfußball sammeln konnten.

Auch der ausgeglichene Kader habe entscheidend zur neuen Stabilität beigetragen: Neunkirchen trat zuletzt spielerisch reifer und mental gefestigter auf und agierte in den entscheidenden Phasen konsequent.

Rückkehrer und Neuzugänge bringen neue Optionen

Für die Rückrunde sieht Petelean viel Potenzial. „Die verletzten Spieler sind zurückgekehrt“, berichtet er zufrieden und verweist unter anderem auf Timo Etlinger, Marcel Weinzettl und Hakan Neziri.

Mit den vier Neuzugängen erwartet er zusätzliche Impulse – vor allem in der Offensive. Auch wenn er die Neuen noch nicht alle persönlich kennt, lobt Petelean die Ausgewogenheit des Kaders. Eine stabile Mischung aus jungen und erfahrenen Kräften sorge dafür, dass der Verein breiter aufgestellt ist als zu Saisonbeginn.                                          

Blick nach vorn: Kampf um den Titel bleibt offen

Petelean blickt mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen auf die Konkurrenz. „Die Tabelle zeigt einfach die Realität – Aspang hat eine nahezu perfekte Hinrunde gespielt, dafür gratuliere ich ihnen.“ Dennoch sieht er das Meisterrennen keineswegs entschieden: „Die Rückrunde wird sicher interessant. Trotz sechs Punkte Unterschied ist noch alles möglich.“ Neben Aspang nennt er auch Gloggnitz als starken Mitkonkurrenten.

Für Neunkirchen selbst erwartet er eine weitere Leistungssteigerung, wenn das Zusammenspiel der Rückkehrer und Neuzugänge greift. Alle Spieler sind für die Rückrunde fit und motiviert – beste Voraussetzungen für eine spannende zweite Saisonhälfte, in der Neunkirchen unter Petelean nicht nur sportlich, sondern auch mannschaftlich gewachsen ist.