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„Das nötige Glück hat gefehlt“ – Gloggnitz II antwortet in Unterzahl noch auf das 0:1

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USV Kirchberg
Gloggnitz II

In der 2. Klasse Wechsel hat sich USV Raika Kirchberg am Wechsel zuhause mit Gloggnitz II 1:1 getrennt. Lange sah es nach einem späten Heimsieg aus, ehe die Gäste in der Nachspielzeit noch einmal zurückkamen. Trainer Sebastian Ebner sprach von einem kampfbetonten Spiel, sah seine Mannschaft spielerisch leicht im Vorteil und brachte den Nachmittag mit einem klaren Satz auf den Punkt: „Das nötige Glück hat gefehlt.“

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Lange offen, Tore erst ganz spät

Über weite Strecken entwickelte sich eine Partie, die weniger von Leichtigkeit als von vielen direkten Duellen lebte. Ebner schilderte ein Spiel, das „über 90 Minuten sehr kampfbetont“ gewesen sei. Dass es zur Pause 0:0 stand, passte aus seiner Sicht gut zum Verlauf, weil beide Mannschaften zwar zu ihren Möglichkeiten kamen, sich aber lange nicht belohnten. Der Gloggnitz-Trainer sah bei seinem Team spielerisch „die besseren Momente beziehungsweise die Oberhand“, räumte aber ebenso ein, dass Kirchberg die besseren Torchancen hatte. Auch die Gäste blieben nicht ohne ihre Gelegenheiten. Ebner sprach davon, dass Gloggnitz schon vor dem Rückstand einen Lattenschuss hatte. Gleichzeitig hielt er fest, dass auch Kirchberg sehr gute Chancen auf die Führung vorfand. So blieb die Partie offen, eng und über weite Strecken auf Messers Schneide.

Nach Geresis Führung kommt die Antwort doch noch

Die entscheidende Phase begann dann erst ganz am Ende und hatte es dafür in sich. In der 90.+2. Minute brachte Krisztian Geresi Kirchberg mit 1:0 in Führung. Ebner hatte gerade auf diese Stärke des Gegners schon vorab hingewiesen und sagte nach dem Spiel: „Wir haben gewusst, dass Kirchberg über die körperliche Komponente sehr stark ist. Vor allem ihr Spielmacher kann den Unterschied machen.“ Genau das bestätigte sich beim späten 1:0. Gloggnitz antwortete aber sofort. „Nach dem 1:0 von Kirchberg haben wir in der nächsten Aktion gleich die Chance auf das 1:1 gehabt, wo die Stange den Ausgleich verhindert hat“, erklärte Ebner. Als Peter Meixner in der 90.+3. Minute die Rote Karte sah, wurde die Aufgabe noch schwieriger. Trotzdem kämpften die Gäste bis zur letzten Aktion weiter und kamen in Unterzahl in der 90.+6. Minute durch Tobias Hertner doch noch zum verdienten 1:1.

„Im Endeffekt ein gerechtes X“

Gerade deshalb bewertete Ebner den Punktgewinn nicht als Zufall, sondern als Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, auf die er schon in der Vorwoche gebaut hatte. „Wie schon die Woche zuvor war es eine kompakte, geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder hilft jedem. Wir verteidigen gemeinsam“, sagte der Trainer. Nach vorne fehlte aus seiner Sicht nicht der Einsatz, sondern die bessere Ausnutzung der eigenen Momente. „Die Situationen haben wir in diesem Spiel nicht gut gelöst“, meinte Ebner und verwies auch auf das fehlende Spielglück bei den Aluminiumtreffern. Seine Einordnung fiel daher bewusst ausgewogen aus: „Von den Torchancen war Kirchberg näher am Sieg. Vom Spielerischen her waren wir näher am Sieg. Im Endeffekt ist es ein gerechtes X.“ Für Gloggnitz II ist dieses 1:1 damit mehr als nur ein später Ausgleich, weil die Mannschaft auch nach Rückstand und Unterzahl bis zum Schluss an etwas Zählbares geglaubt hat. Mit nun vier Punkten aus vier Runden bleibt der Ertrag in der Liga ausgeglichen, der späte Treffer von Hertner dürfte für die Gäste aber trotzdem Gewicht haben.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Gloggnitz II - 1:1 (0:0)

  • 96
    Tobias Hertner 1:1
  • 92
    Krisztian Geresi 1:0