Spielberichte

"Knapp vor der Pause hat sich das Spiel für uns gedreht" – Kirchberg macht aus 0:2 noch ein 4:2

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USV Kirchberg
SC Neunkirchen

In der 2. Klasse Wechsel hat der USV Raika Kirchberg am Wechsel am Sonntag den SC Neunkirchen mit 4:2 geschlagen. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Gastgeber die Partie noch, weil sie laut Trainer Karl Rupprecht kurz vor der Pause den entscheidenden Schub bekamen und nach dem Seitenwechsel viel kompakter auftraten. Vier Tore von Krisztian Geresi machten aus einem schwierigen Start doch noch einen klaren Heimsieg.

Spieler schnürt auf der Bank seine Fußballschuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schlechter Start, dann kam der Anschluss zur rechten Zeit

Kirchberg kam in diese Partie nur schwer hinein. Rupprecht sagte offen, dass Neunkirchen zu Beginn "die stärkere Mannschaft" gewesen sei und seine Elf "sehr unter Druck gesetzt" habe. Die Gäste fanden spielerisch immer wieder Lösungen, während die Gastgeber in der Defensive nicht sauber geordnet waren und oft zu weit vom Gegenspieler wegstanden. Das spiegelte sich auch im Spielstand wider. Peter Rajzinger brachte Neunkirchen in der 12. Minute mit 1:0 in Führung, Dominik Slukan legte in der 33. Minute das 2:0 nach. Für den Kirchberg-Trainer war dieser Zwischenstand völlig verdient. Umso wichtiger wurde die Phase unmittelbar vor der Pause. Erst ließ Kirchberg noch eine große Möglichkeit liegen, dann folgte in der nächsten Aktion der Elfmeter, den Krisztian Geresi zum 1:2-Pausenstand verwandelte. Genau dort setzte Rupprecht später den Knackpunkt an: "Knapp vor der Pause haben diese zwei Aktionen das Spiel für uns gedreht. Da haben wir gesehen, dass wir Neunkirchen schlagen können."

Nach der Pause übernahm Kirchberg das Kommando

Was in der Halbzeit besprochen wurde, griff danach deutlich besser. Rupprecht sprach davon, dass seine Mannschaft nach Wiederbeginn kompakter aufgetreten sei und damit Zugriff auf die Partie bekommen habe. "In der zweiten Halbzeit haben wir kompakt Fußball gespielt und auch sehr gute Torchancen gehabt", sagte der Trainer. Genau so entwickelte sich das Spiel dann auch. Kirchberg war nach dem Seitenwechsel das aktivere Team, übernahm das Kommando und arbeitete sich Schritt für Schritt zurück. In der 60. Minute gelang Geresi der Ausgleich zum 2:2, in der 76. Minute drehte er die Partie mit seinem dritten Treffer endgültig. Dass dieser Umschwung gegen keinen gewöhnlichen Gegner gelang, hob Rupprecht ausdrücklich hervor. Neunkirchen sei "eine der besten Mannschaften in dieser Liga", spielerisch "eine Toptruppe" und für ihn "ein absoluter Meisterkandidat". Gerade deshalb wog die starke zweite Halbzeit der Gastgeber umso mehr.

Geresi macht den Deckel drauf

Kirchberg blieb danach am Drücker und brachte das Spiel nicht mehr aus der Hand. In der 81. Minute musste Neunkirchen nach der Roten Karte gegen Dominik Balaj in Unterzahl weitermachen, entschieden war die Partie da aber noch nicht endgültig. Den Deckel machte erst wieder Geresi drauf, der in der 90.+10. Minute nach einem ausgespielten Konter auch das 4:2 erzielte und damit seinen Viererpack perfekt machte. Rupprecht sprach von "schönen Toren" und hob hervor, dass das 2:2 stark gemacht gewesen sei, während dem 3:2 ein "wunderschöner Pass aus der Verteidigung heraus" vorausging. Dazu kamen laut dem Trainer in der Schlussphase noch drei oder vier sehr gute Möglichkeiten, die Kirchberg ungenutzt ließ. Sein Fazit fiel deshalb eindeutig aus: "Das 4:2 war mehr als verdient und wir sind an diesem Tag sicher der verdiente Sieger gewesen." Nach einem schwachen Beginn blieb damit vor allem hängen, wie klar Kirchberg das Spiel nach dem Anschluss vor der Pause auf seine Seite zog.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Neunkirchen - 4:2 (1:2)

  • 100
    Krisztian Geresi 4:2
  • 76
    Krisztian Geresi 3:2
  • 60
    Krisztian Geresi 2:2
  • 45
    Krisztian Geresi 1:2
  • 33
    Dominik Slukan 0:2
  • 12
    Peter Rajzinger 0:1