Spielberichte

„Krisztian Geresi hat den Unterschied ausgemacht“ – Kirchberg dreht das Spiel nach 0:1

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USV Kirchberg
ATSV Puchberg

In der 2. Klasse Wechsel hat USV Raika Kirchberg am Wechsel am Samstag ein 0:1 noch in einen 3:1-Heimsieg gegen den ATSV Puchberg gedreht. Lange war es ein umkämpftes und zähes Spiel, ehe die Gastgeber nach dem Rückstand den Schalter umlegten. Co-Trainer Markus Habermann machte den Unterschied nach dem Schlusspfiff klar an einem Mann fest: „Krisztian Geresi hat den Unterschied ausgemacht.“ Zwei Standards des Kirchberger Schlüsselspielers brachten die Wende, Florian Fahrner legte spät noch nach.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Zur Pause noch torlos, nach dem 0:1 kam Kirchberg ins Rollen

Dass es am Ende ein klarer Heimsieg wurde, war in der ersten Stunde noch nicht abzusehen. Zur Pause stand es 0:0, und Habermann sagte offen, dass sich seine Mannschaft zunächst schwertat. „Wir haben uns am Anfang schwergetan“, erklärte der Co-Trainer, der auch darauf verwies, dass Kirchberg zuletzt schon öfter einem Rückstand nachlaufen musste. Genau so kam es auch diesmal wieder, als Stefan Kalusa Puchberg in der 54. Minute mit 1:0 nach vorne brachte. Habermann ordnete diese Phase nüchtern ein, sah aber zugleich die Reaktion seiner Mannschaft als Wendepunkt: „Ab dem 0:1 sind wir dann besser ins Spiel gekommen und haben dann im Prinzip verdient gewonnen.“ Diese Aussage passt zum Verlauf, denn Kirchberg antwortete praktisch sofort und zog die Partie danach immer mehr auf seine Seite.

Zwei ruhende Bälle von Geresi drehen die Partie

Der Ausgleich fiel nur zwei Minuten nach dem Rückstand, und genau dieses schnelle 1:1 nahm dem Spiel eine neue Richtung. Krisztian Geresi traf in der 56. Minute zum Ausgleich und leitete damit seine starke Standardshow ein. Habermann beschrieb den ersten Treffer so: „Das erste Tor von uns war ein Freistoß von circa zwanzig Metern, genau ins linke Kreuzeck.“ Damit war Kirchberg zurück, und weil Puchberg die Räume weiter eng machte, musste wieder eine Standardsituation helfen. In der 78. Minute gelang Geresi auch noch das 2:1 direkt per Eckball. Habermann sprach von einem Treffer, „den man so nicht alle Tage sieht“, und nannte ihn ein „wunderschönes Traumtor“. Dass der Co-Trainer den Unterschied so klar an Geresi festmachte, war nach diesen beiden Treffern nur logisch. Kirchberg hatte sich die Spielkontrolle nach dem Ausgleich Stück für Stück erarbeitet und nutzte die entscheidenden Momente dann eiskalt.

Fahrner macht alles klar, Habermann lobt den Willen

Für die Entscheidung sorgte schließlich Florian Fahrner in der 86. Minute mit dem 3:1. Habermann schilderte den Treffer als Aktion über die Seite, nach der Fahrner den Ball am Tormann vorbei ins rechte Eck schob. Damit war die Partie endgültig entschieden, auch wenn Puchberg den Kirchbergern laut Habermann über weite Strecken alles andere als entgegenkam. „Der Gegner war gut eingestellt, hat sehr gut gegen den Ball gearbeitet und war defensiv gut aufgestellt“, sagte er. Umso höher bewertete er die Reaktion seiner eigenen Mannschaft nach dem Rückstand. „Was ich loben muss, ist der Wille, nach einem Rückstand nicht aufzuhören und weiterzutun“, betonte Habermann. Genau darin sah er diesmal eine der großen Stärken. Gleichzeitig verschwieg er die Baustelle nicht: „Wir müssen mehr Selbstvertrauen haben und es einmal abstellen, dass wir immer in Rückstand geraten, damit hinten einmal die Null steht.“ Immerhin konnte Kirchberg nach dem Seitenwechsel drei Tore nachlegen und den Heimsieg sauber zu Ende spielen. Auch abseits des Resultats nahm Habermann Positives mit, denn „das Spiel war fair, die Schiedsrichterleistung war gut“. Für Kirchberg bleibt damit ein Heimsieg, der nicht mit einem Blitzstart begann, sondern mit einer neuerlichen Aufholjagd.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Puchberg - 3:1 (0:0)

  • 86
    Florian Fahrner 3:1
  • 78
    Krisztian Geresi 2:1
  • 56
    Krisztian Geresi 1:1
  • 54
    Stefan Kalusa 0:1